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Hamilton zum Auftakt in Südkorea Schnellster

Mercedes und Red Bull duellierten sich in den ersten eineinhalb Stunden in Südkorea - Crash von Kimi Räikkönen am Ende des ersten Freien Trainings

(Motorsport-Total.com) - Völlig unbeeindruckt von Taifun Fitow, der gerade in Richtung chinesisches Festland abdreht und Südkorea wohl doch nicht tangieren wird, sicherte sich Lewis Hamilton heute Morgen die Bestzeit im ersten Freien Training in Yeongam. Der Mercedes-Pilot meisterte den 5,615 Kilometer langen Korea International Circuit in 1:39.630 Minuten und war damit einer von nur drei Fahrern, die unter 100 Sekunden blieben.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton sicherte sich die Bestzeit im ersten Freien Training in Südkorea Zoom

Vieles deutet auf ein neuerliches Qualifying-Duell zwischen Red Bull und Mercedes hin, denn Hamiltons erste Verfolger waren Sebastian Vettel (+0,037) und Mark Webber (+0,186), die in ihrer letzten Runde jeweils Bestzeit im ersten Sektor fuhren, aber hinten raus etwas zu viel Zeit liegen ließen. Auf Platz vier folgte dann Hamiltons Teamkollege Nico Rosberg, allerdings bereits mit einem Rückstand von knapp einer halben Sekunde.

Den Schlusspunkt mit Knalleffekt setzte diesmal Kimi Räikkönen: Der Lotus-Pilot, ohnehin schon mit Rückenbeschwerden ins Wochenende gegangen, verlor in der letzten Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und schlug nach einer längeren Rutschphase in der dort liegenden Boxenmauer ein. Räikkönen konnte aber immerhin selbst aussteigen und wirkte nicht so, als hätte er weitere körperliche Schmerzen davongetragen.

Strecke zum Auftakt noch sehr rutschig

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen beendete die Session mit einem Crash in der letzten Kurve Zoom

Der "Iceman" war mit diesem Missgeschick übrigens keineswegs allein, sondern auf der rutschigen Strecke ereigneten sich zahlreiche kleinere Dreher und Ausritte, die aber allesamt glimpflich ausgingen. Den einzigen weiteren Crash erlaubte sich Marussia-Freitagstester Rodolfo Gonzalez (22./+7,180), als er sich schon nach gut 20 Runden seines Frontflügels entledigte. Noch dazu war er um mehr als zweieinhalb Sekunden langsamer als Teamkollege Max Chilton (21.).

Erstaunlich gut lief es indes für Jenson Button (McLaren), der sich mit konstanten Rundenzeiten bis auf Platz fünf nach vorne arbeitete und am Ende 0,585 Sekunden Rückstand hatte. Fernando Alonso, Südkorea-Sieger von 2010, lag nur zwischenzeitlich in Führung, wurde am Ende Sechster, 0,744 Sekunden hinter Spitzenreiter Hamilton. Erst dahinter folgte das Lotus-Duo Grosjean/Räikkönen mit 0,766 beziehungsweise 1,047 Sekunden Rückstand.


Hinter Sergio Perez (McLaren/+1,230) rundete Felipe Massa (+1,250) die Top 10 ab. Der Brasilianer im zweiten Ferrari musste seinen ersten schnellen Run wegen eines schleichenden Plattens links vorne abbrechen und konnte erst wenige Minuten vor Schluss wieder auf die Strecke gehen. So blieb ihm zumindest noch genug Zeit, um Nico Hülkenberg (11./Sauber/+1,269) aus den Top 10 zu verdrängen. Der Deutsche war mit dem gefundenen Setup dennoch zufrieden.

Ordentliche Leistung von Newcomer Calado

James Calado

Youngster James Calado war um eineinhalb Sekunden langsamer als Adrian Sutil Zoom

Landsmann Adrian Sutil (Force India) landete unmittelbar dahinter auf Rang zwölf, war aber um gut eine halbe Sekunde langsamer als Hülkenberg. Paul di Resta musste bei Force India übrigens auf Kosten von Freitagsfahrer James Calado zuschauen. Calado machte seine Sache bis auf den einen oder anderen nicht weiter nennenswerten Ausritt recht gut, unterm Strich war er aber doch um eineinhalb Sekunden langsamer als Sutil. Das bedeutete P18.

Irgendwo dazwischen reihten sich zum Beispiel Pastor Maldonado (mit neuem Williams-Frontflügel) und die beiden Toro Rossos ein, die mit 321 (Ricciardo) beziehungsweise 319 km/h (Vergne) den besten Top-Speed hatten. Ganz hinten klassierten sich wie so oft die Nachzügler-Fahrzeuge von Caterham und Marussia. Mit Ausnahme von Gonzalez lag das Feld heute Morgen innerhalb von viereinhalb Sekunden.


Fotos: Großer Preis von Südkorea, Freitag


Reifenseitig kamen - wie immer am Freitagmorgen - nur die härteren Pirelli-Gummis (Medium) zum Einsatz, wegen der rutschigen Verhältnisse konnten über den Abbau aber noch keine seriösen Rückschlüsse gezogen werden. Dafür fiel die neue Boxenausfahrt eher negativ auf, weil sich dort einige lästige Bodenwellen befinden. Einige der Fahrer beschwerten sich darüber gleich in den ersten Minuten via Boxenfunk...

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