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Hamilton hat wenig Druck und viel Hoffnung

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton sieht sich und sein McLaren-Mercedes-Team in einer guten Position für 2009: "KERS könnte Vorteile bringen"

(Motorsport-Total.com) - Neben vielen Galas, Auszeichnungen und TV-Auftritten hat sich Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton nach dem Saisonende auch einige Tage Entspannung gegönnt. Der junge Brite fand offenbar die Zeit, sich mit seinen Erfolgen und den entsprechenden Folgen auseinanderzusetzen. "Ich spüre einfach weniger Druck", erzählte der 23-Jährige im Interview mit 'ITV'. Er habe im Verlauf der vergangenen Saison viel gelernt und wolle dies zu seinem Vorteil nutzen.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton will seinen Weltmeistertitel im kommenden Jahr verteidigen

"Es kommt jetzt viel weniger Druck aus dem Umfeld. Der einzige Druck kommt eigentlich von mir selbst. Er kommt von innen heraus. Manche macht so etwas stark, manche zerbrechen daran", schilderte Hamilton seinen Umgang mit den hohen Erwartungen. "Ich habe immer noch einen gewissen Druck, aber ich kann nun damit umgehen und ihn vielleicht passend einsetzen, um erfolgreicher zu sein."#w1#

Ähnlich wie seine Fahrerkollegen steht auch der Weltmeister vor einem Schritt ins Ungewisse. Über die tatsächlichen Auswirkungen der umfassenden Regeländerungen ist bislang nur wenig bekannt. Sorgen könnte McLaren-Mercedes der neue Reifen bereiten. Nach den Testfahrten in den vergangenen Wochen hatten viele Mannschaften über den hohen Verschleiß der Slicks geklagt. Gerade der MP4-23 dieses Jahres galt als "Reifenfresser" unter den Spitzenteams.

"Ich glaube, wir müssen wegen der Slicks dafür sorgen, dass unser neues Auto die Reifen nicht mehr so hart rannimmt", erklärte Hamilton. Und weiter: "Ich sehe uns diesbezüglich aber in einer recht guten Position. Wir sollten das aussortieren können. Außerdem habe ich in der GP2 bereits viele Erfahrungen mit Slicks sammeln können, was sicherlich auch helfen wird. Das sollte eine gute Basis sein."

Während die Teamkollegen Heikki Kovalainen, Pedro de la Rosa und Gary Paffett erste Runden mit dem neuen KERS bereits hinter sich haben, ist die Hybridtechnik für den amtierenden Champion noch neu. "Ich war zu Anfang etwas irritiert, als ich von Stromschlägen bei anderen Mannschaften hörte", gab der 23-Jährige seine Bedenken zu. "Ich glaube aber, dass unser Team in diesem Bereich viel Arbeit und Geld investiert hat. Das sollte gut für uns laufen, immerhin kann KERS bei den Rundenzeiten einen Vorteil bringen."

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