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Hamilton-Ersatz in Bahrain: George Russell Favorit auf das Mercedes-Cockpit

Am späten Dienstagabend sind die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen, aber voraussichtlich wird George Russell statt Lewis Hamilton für Mercedes fahren

(Motorsport-Total.com) - George Russell ist laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' Favorit auf das Mercedes-Cockpit von Lewis Hamilton beim Grand Prix von Sachir. Hoffnungen deutscher Formel-1-Fans, dass möglicherweise Nico Hülkenberg anstelle von Hamilton fahren könnte, werden sich nicht erfüllen. Eine endgültige Entscheidung wird für Mittwochmorgen erwartet.

George Russell

George Russell bei einem seiner Mercedes-Formel-1-Tests im Jahr 2018 Zoom

Hamilton (der bereits als Weltmeister feststeht) musste am Dienstagmorgen bekannt geben, dass er am vorletzten Saisonrennen nicht teilnehmen kann, weil er sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Seither ist Mercedes auf der Suche nach einem Ersatzfahrer.

Der nominelle dritte Mann, Stoffel Vandoorne, fliegt am Dienstagabend vom Formel-E-Test in Valencia nach Bahrain. Dass er in Bahrain vor Ort sein würde, stand bereits vor den Entwicklungen rund um Hamilton fest. Dass er in Bahrain auch fahren wird, ist damit aber keineswegs in Stein gemeißelt.

Vandoorne und Russell sind die einzigen verfügbaren Piloten, für die Mercedes bereits einen Sitz angepasst hat. Das spricht gegen Hülkenberg. Russell (laut Ralf Schumacher die beste Wahl) ist Mercedes-Junior, und sein Dreijahresvertrag bei Williams wurde immer als Vorbereitung auf einen Wechsel ins Mercedes-Werksteam betrachtet.

Allerdings ist es kein Selbstläufer, dass Russell am kommenden Wochenende im Mercedes sitzen wird. Das Williams-Team müsste dann nämlich selbst einen Ersatzmann finden. Der steht aber laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' in Form von Jack Aitken schon parat.

Aitken hat beim Grand Prix der Steiermark in Spielberg bereits ein Freies Training für das Williams-Team bestritten. Damals belegte er den 17. Platz. In der Formel-2-Meisterschaft, die in Bahrain ihr Saisonfinale bestreitet, liegt er aktuell an 14. Stelle. Titelchancen hat er dort ohnehin nicht mehr.

Aufgrund der guten Beziehungen zwischen Williams und dem ehemaligen Williams-Aktionär Toto Wolff gilt es als realistisch, dass zwischen den neuen Eigentümern Dorilton Capital und Mercedes eine Lösung für einen kurzzeitigen Russell-Wechsel gefunden werden könnte. Verhandlungen über einen solchen Deal finden derzeit statt.

Vandoorne kennt zwar den Mercedes aus dem Simulator und hat auf dem sogenannten "Oval", auf dem am kommenden Wochenende gefahren wird, bereits mit dem 2018er-Silberpfeil getestet; aber er hat keinerlei Praxiserfahrung mit den aktuellen Pirelli-Reifen, und sein letzter Renneinsatz in der Formel 1 war Ende 2018.

Für Russell wäre ein Mercedes-Einsatz ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung seiner Karriere, weshalb er als von Mercedes favorisierte Variante gilt. Dem Vernehmen nach gibt es aber noch keine finale Entscheidung, solange die Gespräche zwischen Mercedes und Williams nicht abgeschlossen sind. Das soll bis Mittwochmorgen der Fall sein.

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