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  • 10.11.2015 · 09:57

  • von Ian Parkes (Haymarket)

Haas-Teamchef: Gutierrez' Ferrari-Erfahrung wird uns helfen

Günther Steiner ist überzeugt davon, dass Esteban Gutierrez durch Ferrari-Simulatortests besonders gut zu Formel-1-Neuling Haas passt: "Viel gereifter"

(Motorsport-Total.com) - Günther Steiner, Teamchef des Formel-1-Neueinsteigers Haas glaubt, dass Esteban Gutierrez Ferrari-Insiderwissen sich für das Team als von unschätzbarem Wert erweisen wird, wenn die Mannschaft 2016 ihr Debüt gibt. Vor kurzem wurde Gutierrez als zweiter Fahrer des Teams bekanntgegeben. Der Mexikaner wird dort zusammen mit Romain Grosjean das Fahrerduo bilden, der Lotus zum Ende der Saison 2015 verlässt.

Esteban Gutierrez

Für Esteban Gutierrez war Ferrari der entscheidende Karriereschritt Zoom

Haas ging eine technische Partnerschaft mit Ferrari ein, bei denen Gutierrez ein Jahr lang als Reservefahrer unter Vertrag war. Daher glauben die Amerikaner, dass er dem Team entscheidende Ratschläge geben kann. "Sein Wissen von Ferrari nützt uns viel", so Steiner: "Wie jeder weiß, sind wir neu, also müssen wir Prozesse und Abläufe von Ferrari herübernehmen. Zudem brauchen wir eine gute Mannschaft, die diese (Prozesse; Anm. d. Red.) aufbauen kann."

"Mit jemandem zu arbeiten, der bei Ferrari im Simulator war, ihre Prozesse kennt und wie die Software funktioniert, kann für uns nur gut sein: Er kennt das alles und ist ihr Auto mit einer Software gefahren, die der in unserem Auto sehr ähnlich ist."

"Er kann schnell sein. Er war in der GP3 schnell, wo er aus dem Stand die Meisterschaft gewonnen hat." Günther Steiner

Obwohl Gutierrez Formel-1-Karriere mit zwei schwierigen Jahren bei Sauber begann, geht Steiner davon aus, dass der 24-Jährige von dessen Jahr bei Ferrari bisher am meisten profitiert hat. "Er ist zwei Jahre lang bei in der Formel 1 gefahren und verbrachte ein weiteres bei Ferrari. Vielleicht war er etwas zu jung, als er das erste Mal in die Formel 1 kam", ergänzt Steiner: "Aber wir sagten: 'Hey, er ist immer noch jung, doch er kennt Ferrari und ist Formel 1gefahren.' Er passte zu dem, was wir wollten. Um ehrlich zu sein, schauten wir uns viele Leute an, aber am Ende entschieden wir: 'Lasst ihn uns holen!'"


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"Er kann schnell sein. Er war in der GP3 schnell, wo er aus dem Stand die Meisterschaft gewonnen hat und Sauber - das ist im Nachhinein schwierig zu beurteilen, wie schnell er war. Ich weiß nicht, aber langsam war er auch nicht. Daher: Er kennt die Formel 1, er kennt Ferrari und er ist viel gereifter. Zudem denke ich, dass er uns viel bringen kann."

"Als er bei Ferrari war, hat er gelernt, wie man mit den Ingenieuren kommuniziert, aber bei Sauber wusste er nicht wie das ging, da er noch neu und jung war. Doch jetzt hat er es geschafft. Jetzt kann er darauf zurückblicken, wie die guten Leute miteinander sprechen und ich hoffe, dass er seinen eigenen Weg geht und uns dabei mitnimmt."

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