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Gute Leistung von Sauber-Petronas im Qualifying

Von den Startplätzen 7 und 11 wollen Räikkönen und Heidfeld am Sonntag Punkte holen

(Motorsport-Total.com) - In der für die Startaufstellung zum Großen Preis von Kanada alles entscheidenden Qualifikation am Samstag, stellten die Sauber-Piloten Kimi Räikkönen und Nick Heidfeld ihre Autos auf die Startplätze 7 und 11. Damit bestätigten die beiden jungen Fahrer die schon in den Freien Trainingssitzungen gezeigte Form erneut.

Nick Heidfeld

In der Qualifikation wurde Nick Heidfeld die letzte Schikane zum Verhängnis

Nick Heidfeld fuhr seine schnellste Runde in 1:17.165 Minuten. Im teaminternen Duell hat sein finnischer Teamkollege nun gleichgezogen, da er heute schneller als der Mönchengladbacher war. Heidfeld erklärte über den Verlauf seiner Qualifikation und seinen Unfall zum Ende hin: "Mein Auto war heute Morgen wirklich sehr gut ausbalanciert, sodass wir für die Qualifikation nur noch geringfügige Veränderungen vornehmen mussten. Leider habe ich es beim Fahren über den Randstein in der letzten Kurve übertrieben und bin in der Mauer gelandet. Man muss allerdings auch dazu sagen, dass man die Randsteine schon hart mitnehmen muss, will man eine gute Rundenzeit erreichen. Zu Beginn der Qualifikation habe ich eine Runde hinter Jean Alesi verloren, weshalb ich zum Ende hin zulegen musste. Ich selbst bin nach dem Einschlag okay, aber natürlich enttäuscht nicht weiter als Platz 11 vorne zu stehen. Es wäre durchaus mehr drin gewesen."

Kimi Räikkönen bestätigte durch seine erneute gute Leistung auf einer ihm bis zum Freitag noch unbekannt gewesenen Strecke, dass er verdammt schnell Streckenführung und -besonderheiten lernt. Der Finne stellte seinen C20 mit einer Zeit von 1:16.875 Minuten auf Startplatz sieben. Zufrieden sagte der 21-Jährige: "Mein Auto war heute wunderbar. Gestern hatten wir noch Probleme mit der Abstimmung des Differenzials, der Traktionskontrolle und den Bremsen gehabt. Heute stimmte die Balance und Traktion aber glücklicherweise. Auf meiner besten Runde habe ich auf dem Randstein in der letzten Kurve etwas Zeit liegen lassen. Man muss dort wirklich aufpassen, denn wenn man in einem zu spitzen Winkel da entlang fährt hängt man einen Moment quasi in der Luft. Einmal habe ich die nahe Mauer um nur einen Millimeter verfehlt, aber das war gestern und heute nicht mehr der Fall."

Peter Sauber, Teamchef: "Unser neues elektronisch-hydraulisches Differenzial hat an diesem Wochenende einen entscheidenden Beitrag zu unserer Konkurrenzfähigkeit geleistet. Wir konnten Kimi Räikkönens Auto seit gestern gewaltig verbessern, und er hat heute durch Startplatz 7 sein Bestes getan. Nick hatte einfach Pech in der letzten Kurve, als er durch den Randstein die Kontrolle über sein Auto verlor und in der Mauer landete. Wir sind aber glücklich, dass er sich dabei nicht verletzt hat."

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