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Gonzalez sammelt Formel-1-Erfahrung in Mugello

GP2-Pilot Rodolfo Gonzalez kam am Dienstag in Mugello zu seinem ersten offiziellen Testeinsatz für Caterham: Gutes Gefühl trotz weniger Runden

(Motorsport-Total.com) - Rodolfo Gonzalez reiste mit großen Erwartungen zum Mugello-Test. Zum ersten Mal war der Testfahrer des Caterham-Teams für einen offiziellen Testtag im Formel-1-Cockpit vorgesehen. Für den 25-Jährigen, der in diesem Jahr die GP2-Serie für Caterham bestreitet, eine neue Erfahrung. In den Jahren 2010 und 2011 hatte er jeweils am Young-Driver-Test in Abu Dhabi teilgenommen, nun saß er erstmals in einem Auto der 2012er-Generation.

Rodolfo Gonzalez

Rodolfo Gonzalez fuhr in Mugello weniger Runden als geplant, ist dennoch zufrieden Zoom

"Es hat Spaß gemacht", bekennt der Venezolaner nach seinem ersten Tag am Steuer des CT01. "Ein Formel-1-Auto produziert mehr Abtrieb und verfügt über mehr Grip." Das hat Auswirkungen auf den Fahrstil: "Man kann in die Kurven hinein bremsen. Ab Kurvenmitte neigt das Auto mehr zum Übersteuern. Man muss also etwas früher einlenken, um durch die Kurve zu kommen", erklärt Gonzalez.

Zwar spulte der GP2-Pilot des Teams von Tony Fernandes am Dienstag 35 Runden ab, die meisten davon aber angesichts des Wetters mit Intermediates. "In den zehn oder zwölf echten Runden war ich noch mit der Gewöhnung ans Auto beschäftigt", gesteht er und stellt vor allem KERS und DRS als "interessante neue Erfahrungen" heraus.

An der Rennstrecke in Mugello findet der Venezolaner ohnehin seit jeher großen Gefallen. Im Jahr 2006 trug sich Gonzalez als Sieger eines Formel-3-Rennens in die Siegerliste ein. "Es war unglaublich. Ich bin die beiden schnellen Rechtskurven bereits nach fünf Runden komplett mit Vollgas gefahren", sagt er nach seiner Mugello-Premiere im Formel-1-Boliden mit Blick auf die zwei bergauf führenden Arrabiata-Kurven.

Da der weitere Testplan von Caterham am Mittwoch und Donnerstag den Einsatz der beiden Stammfahrer Witali Petrow und Heikki Kovalainen vorsieht, ist die Formel-1-Erfahrung für Gonzalez vorerst beendet. Das Wetter am Dienstag verwehrte es ihm, mehr als ein Dutzend Runden im Trockenen zu fahren. "Auf das Wetter hast du leider keinen Einfluss. Das ist Motorsport", weiß der 25-Jährige und merkt an: "In Jerez oder Barcelona zu testen, wäre wohl besser gewesen, aber so ist es nun einmal."

Angesichts der Tatsache, dass er den CT01 bei den schwierigen Bedingungen nicht beschädigte, zieht Gonzalez ein positives Fazit des Dienstags: "Es ist zwar etwas frustrierend, dass ich nicht mehr Runden drehen konnte, doch es hätte deutlich schlechter laufen können. Am Nachmittag regnete es durchgängig. Das hätte auch am Vormittag passieren können. Ich bin mir sicher, dass ich in diesem und auch im nächsten Jahr noch öfter die Gelegenheit haben werde, ein Formel-1-Auto zu fahren."

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