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Glock ohne Glück: Kein Start in Interlagos!

Toyota-Pilot Timo Glock muss verletzungsbedingt auch beim Grand Prix in Brasilien zuschauen: "Für dieses Jahr hatte ich mehr als genug"

(Motorsport-Total.com) - Timo Glock muss auch in Interlagos passen. Der Toyota-Pilot kann wegen der Folgen seines Unfalls im Qualifying von Suzuka noch nicht wieder ins Auto steigen. Im Toyota-Team wird Test- und Ersatzpilot Kamui Kobayashi somit in Brasilien zu seinem Grand-Prix-Debüt kommen. Der Japaner hatte Glock bereits in den Freitagstrainings in Suzuka vertreten, als der Deutsche grippekrank im Bett lag.

Timo Glock wird erst beim Saisonfinale in Abu Dhabi wieder einsteigen können Zoom

"Für dieses Jahr hatte ich dann wirklich mehr als genug", sagt der kampfstarke Wersauer gegenüber 'Motorsport-Total.com' enttäuscht, nachdem ihm die Ärzte nach einer weiteren Untersuchung von einem Start abrieten. In der Sportklinik Bad Nauheim war der 27-Jährige noch einmal intensiv durchgecheckt worden. Dabei stellte man nicht nur fest, dass sich um die Schnittwunde am Bein Entzündungen gebildet hatten, sondern dass Glock auch eine Rückenverletzung erlitt.#w1#

Nach Angaben seines Teams leidet der Singapur-Zweite unter einem angeknacksten Wirbel. Die Verletzung ist offenbar eine Folge der heftigen Stauchung, die im Cockpit des TF109 entstand, als Glock in Suzuka mit etwa 200 km/h in die Reifenstapel einschlug. Noch während der zurückliegenden Woche war der Toyota-Pilot zuversichtlich, es rechtzeitig bis zum Abflug nach Brasilien zu schaffen. Gerade die Buckelpiste in Interlagos könnte dem lädierten Rücken allerdings noch mehr Schaden zufügen.

Timo Glock

Bei dem Unfall am Suzuka-Samstag war Timo Glock heftig in die Barriere gekracht Zoom

Nun ist aber in den kommenden Tagen weiteres Training angesagt. "Ich bin nicht dafür geschaffen, einfach die Beine hochzulegen", sagt Glock und bringt damit seine Ungeduld zum Ausdruck. "Die kommenden Wochen werde ich nun intensiv nutzen, um mich auf Abu Dhabi vorzubereiten. Dort will ich auf jeden Fall wieder zu 100 Prozent fit sein", meint der "Kampfdackel" in seiner typisch entschlossenen Art.

"Das gesamte Team ist enttäuscht und fühlt mit Timo", so Teamchef John Howett. "Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung. Aufgrund der ersten Diagnose waren wir sicher, dass Timo in Brasilien wieder angreifen kann. Nun stellte man aber eine Verletzung fest, die dies verhindert. Er wird zur Behandlung in Deutschland bleiben und wir hoffen, dass er sich bis Abu Dhabi wieder erholt, auch wenn die Situation noch etwas unklar ist."

Über einen eventuell prominenten Ersatzfahrer habe man überhaupt nicht nachgedacht, erklärte Howett weiter: "Kamui war die logische Wahl. Er hat in Suzuka gezeigt, dass er seinen Mann stehen kann. Es wird für ihn eine schwierige Aufgabe, aber kann sicher sein, dass wir als Team ihn voll unterstützen. Wir wissen, dass er hoch motiviert ist, um aus seiner unerwarteten Chance das Beste zu machen."

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