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George Russell bereut Reaktion: Emotionen sind mit mir durchgegangen

George Russell bereut seine Reaktion gegenüber Valtteri Bottas in Imola und ist enttäuscht über sein Verhalten: "Ich war nicht ich selbst"

(Motorsport-Total.com) - So ein Verhalten kannte man von George Russell nicht: Nach dem Unfall mit Valtteri Bottas in Imola lief der Engländer stinksauer zu seinem Mercedes-Kollegen hin und beschimpfte ihn. Neben einem Schlag auf den Helm fragte Russell Bottas unter anderem, ob er beide umbringen wollte. Nach dem Rennen warf er ihm indirekt vor, sich bei einem anderen Fahrer anders verhalten zu hätten.

George Russell

George Russell ist nach dem Vorfall von Imola geläutert Zoom

Im Nachhinein entschuldigte sich Russell bei Bottas und zeigt mittlerweile Reue für sein Verhalten: "Ich war einfach enttäuscht über mich selbst, wie ich danach reagiert habe", sagt er gegenüber 'Channel 4'.

Mit ihm seien einfach die Emotionen durchgegangen, nachdem er bei hohem Tempo abgeflogen war. "Ich habe gespürt, dass ich nicht ich selbst war. Es ging gegen meine Instinkte", so Russell. "Mir sind so viele Dinge durch den Kopf gegangen."

Noch schlimmer macht es für ihn die Tatsache, dass er damit einen Mercedes aus dem Rennen genommen hat: "Als Rennfahrer gibt es immer die Regel, dass man nicht mit einem Teamkollegen kollidiert", sagt er.


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Zwar sitzt er in einem anderen Auto als Bottas, doch da er selbst von Mercedes unterstützt wird und dank ihnen überhaupt hier sei, wie er sagt, sieht er Lewis Hamilton und Bottas schon als Art Teamkollegen an. "Aber das ging mir im Eifer des Gefechts nicht durch den Kopf", so Russell.

Seinen Ansatz beim Fahren werde der Vorfall in Imola jedenfalls nicht verändern, betont er: "Wenn ich eine Möglichkeit, eine Lücke, sehe, dann werde ich es probieren."

Was sich jedoch ändern könnte, ist die Reaktion danach: "Definitiv habe ich gelernt, dass ich danach anders mit Dingen umgehen muss", so der Williams-Pilot. "Ich muss das gesamte Bild bewerten, bevor ich eine überstürzte Einschätzung treffe."

Das habe er dann im Nachgang des Rennens gemacht. "Darum fand ich es wichtig, mich bei den Leuten zu entschuldigen, die ich mit meinem Verhalten nach dem Rennen im Stich gelassen habe."

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