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George Russell: 2023 "meine bisher beste Saison" in der Formel 1

George Russell ist der Meinung, dass er seine bislang beste Saison in der Formel 1 fährt - Warum er in der Weltmeisterschaft trotzdem klar hinter Lewis Hamilton liegt

(Motorsport-Total.com) - 2022 sorgte George Russell für eine kleine Überraschung, als er Lewis Hamilton gleich in seiner ersten Mercedes-Saison im teaminternen Duell der Silberpfeile schlagen konnte. Russell beendete die Fahrer-WM im vergangenen Jahr auf Rang vier, Hamilton wurde Sechster.

Titel-Bild zur News: George Russell

George Russell stand 2023 bislang erst einmal auf dem Podium Zoom

Zudem holte Russell in Brasilien den einzigen Mercedes-Sieg des Jahres. Zugleich ist es der bis heute letzte Triumph des Teams aus Brackley in der Königsklasse. 2023 ist das Bild umgekehrt: Hamilton ist aktuell WM-Dritter, Russell 71 Zähler dahinter lediglich Siebter.

"Rein von der Performance her habe ich den Eindruck, dass es meine bisher beste Saison ist", stellt der Brite trotzdem klar und erklärt seinen großen WM-Rückstand auf Hamilton so: "Wir haben bisher aus unterschiedlichen Gründen schon mehr als 60 Punkte verloren."

"In Australien hatten wir mindestens eine Podestchance. Da waren 18 Punkte weg", nennt Russell ein Beispiel. In Melbourne schied er mit einem Motorschafen aus. Er ergänzt: "In Zandvoort im Regen haben wir ein weiteres Podium verloren. Die Sache vergangene Woche [in Singapur] war ein Fahrfehler."

"Auch die Nummer in Kanada geht auf meine Kappe, für weitere zehn Punkte", gesteht Russell, der in Montreal und Singapur durch eigene Fehler selbst gute Ergebnisse wegwarf. "In Monaco haben wir ebenfalls ein paar Punkte liegenlassen. Es gab noch viele weitere Rennen, in denen wir Punkte verloren haben", betont er.

Russell fehlt 2023 die Konstanz

"Das steht für mich im Gegensatz zum vergangenen Jahr, wo ich in 19 von 22 Rennen in den Top 5 angekommen bin, glaube ich. Da haben wir einfach die Punkte gesammelt", so Russell, dem genau diese Konstanz in der aktuellen Saison fehlt.

Einem dritten Platz in Spanien, seiner einzigen Podestplatzierung in diesem Jahr, folgte zum Beispiel der angesprochene Ausfall in Kanada. Bei den drei Rennen nach der Sommerpause verpasste er zweimal die Punkte. Trotzdem betont er, eigentlich besser als im Vorjahr zu fahren.


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"Mein Ziel in diesem Jahr lautet, für das Team P2 in der Konstrukteurswertung zu sichern. Es war aber von Saisonbeginn an ziemlich klar, dass wir dieses Jahr nicht um den Titel kämpfen würden. Ob das einen Einfluss auf meine Mentalität gehabt hat oder nicht, das weiß ich nicht", grübelt er.

"Aber sobald wir wieder eine Titelchance haben, dann bin ich wieder voll da, was den Titelkampf anbelangt. Denn ich weiß, wie das geht", so Russell, der 2017 als Rookie den Titel in der GP3 gewann und das gleiche 2018 in der Formel 2 wiederholte.

Der ganz große Erfolg in der Formel 1 lässt aktuell noch auf sich warten.

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