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Für Tausendstel: Rosberg wechselte Helm von Gelb auf Schwarz

Nico Rosberg wechselte in den späten Jahren seiner Formel-1-Karriere von einem gelben auf einen schwarzen Helm: Der sollte ihm 0,002 Sekunden pro Runde bringen

(Motorsport-Total.com) - Als Nico Rosberg 2006 in die Formel 1 kam, ragte aus seinem Williams noch ein Helm in den Farben Gelb, Blau und Weiß hervor. Auch bei Mercedes fuhr Rosberg noch viele Jahre einen gelben Helm und war damit von Teamkollege Lewis Hamilton nur schwierig zu unterscheiden. Als er jedoch seinen ersten und einzigen WM-Titel einfuhr, gelang ihm dies mit einem schwarzen Kopfschutz.

Nico Rosberg

Dass Nico Rosberg auf einen schwarzen Helm setzte, hatte einen Grund Zoom

Warum der Deutsche vor der Saison 2014 von Gelb auf Schwarz wechselte, wissen viele jedoch gar nicht. In seinem Vlog auf 'YouTube' verrät der Ex-Weltmeister aber nun den Grund: Der schwarze Helm machte ihn schneller! Denn dieser hatte im Gegensatz zu dem vorherigen Modell keine Farbe drauf. "Man kann das Karbon durchschimmern sehen", sagt er.

Und das sparte rund 60 Gramm an Gewicht. "Zu der Zeit war ein Kilogramm drei Zehntelsekunden pro Runde wert. 60 Gramm sind also zwei Tausendstelsekunden pro Runde - nur vom Helm her", sagt Rosberg (Anm. nach Umrechnung würde eigentlich 0,018 Sekunden rauskommen). "Darum bin ich auf den schwarzen Helm gegangen. Das weiß keiner!"


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Der Deutsche wollte im engen Duell mit Teamkollege Lewis Hamilton jede Möglichkeit ausschöpfen. "Gewicht war so wichtig. Ich habe sogar meine Socken abgeschnitten, um zehn weitere Gramm einzusparen. Ich wollte einfach so wenig Gewicht wie möglich haben", erzählt der Deutsche. "Es sind wirklich viele Details nötig, um ein Formel-1-Rennen zu gewinnen."

Ein weiteres Geheimnis am Helm - das aber keinen Performance-Vorteil bringt - verrät er zudem auch noch: An beiden Seiten des Helmes prangt in römischen Buchstaben gut sichtbar VI - seine Startnummer 6. Doch ganz klein dahinter (oder davor, je nach Seite) wurde die Buchstabenkombination ein zweites Mal angefügt. Somit ist dort VIVI zu lesen gewesen - der (Spitz-)Name seiner Ehefrau.

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