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Formel-3-Youngster hatten Spaß im Ferrari

Mirko Bortolotti, Edoardo Piscopo und Salvatore Cicatelli durften gestern in Fiorano ihre ersten Testrunden im F2008 drehen: "Das Auto ist unglaublich"

(Motorsport-Total.com) - Mit ebenso angespannten wie erwartungsfrohen Minen betraten gestern Morgen Mirko Bortolotti, Edoardo Piscopo und Salvatore Cicatelli die Testanlage in Fiorano. Auf der hauseigenen Strecke von Ferrari sollten die drei Youngster aus der Italienischen Formel 3 ihren Lohn für gute Saisonleistungen bekommen: Eine Testfahrt im F2008. Leider machten die Wetterbedingungen den drei erstplatzierten der italienischen Nachwuchsserie einen kleinen Strich durch die Rechnung, denn Fiorano war anfangs feucht.

Edoardo Piscopo, Mirko Bortolotti und Salvatore Cicatelli hatten viel Spaß Zoom

Piscopo durfte am frühen Morgen als erster Pilot in das begehrte Ferrari-Cockpit steigen. Bei rutschigen Bedingungen rückte der A1GP-Pilot zunächst für acht Runden mit Regenreifen aus und tastete sich vorsichtig über die Strecke. Anschließend wechselte der Nachwuchspilot auf Slicks und fuhr 19 weitere Umläufe, bevor er das Fahrzeug an die wartenden Bortolotti und Cicatelli übergab.#w1#

"Es war ein großartiges Erlebnis, auch wenn ich nur auf 27 Runden kam", schilderte Piscopo am Abend stellvertretend für die drei Formel-1-Frischlinge. "Ich bin mit dem Resultat sehr glücklich, gehe aber davon aus, dass ich später noch schneller hätte fahren können, weil die Strecke wärmer wurde und mehr Grip aufbaute."


Fotos: Formel-3-Youngster beim Ferrari-Test


Ferrari-Testpilot Andrea Bertolini stand den drei jungen Fahrern während des Formel-1-Debüts mit Rat und Tat zur Seite. Der frisch gekrönte FIA-GT-Champion hatte die Youngster in der vergangenen Woche bereits im Simulator trainiert. "Das Auto ist unglaublich", jubelte Piscopo nach dem Test. "Das ist so gut balanciert. Es ist sogar einfacher als in der A1GP-Serie. Der Wagen ist unfassbar effektiv auf der Strecke, man kann schnell lernen und verbessert sich ganz automatisch."

Während Piscopo bei seiner persönlichen Bestzeit in 1:00.3 Minuten mit den Bedingungen haderte, Cicatelli (1:01.2 Minuten) Probleme hatte, brachte Bortolotti die Beobachter zum Staunen. Der neue Champion der Italienischen Formel 3 brach den Rekord von Bertolini und brauchte nur etwas mehr als 59 Sekunden für die Runde. "Ich konnte mich schnell gewöhnen, weil das Auto viel Vertrauen gibt", kommentierte Bortolotti trocken in der 'Gazzetta dello Sport'. "Am Ende habe ich den Rekord geknackt, also hätte es wohl kaum besser laufen können."

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