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Formel-1-Technik: Die verbotenen Flexi-Flügel

Red Bull hat das Thema flexible Frontflügel Anfang der 2010er-Jahre auf den Schirm gebracht, allerdings sind sie nicht die ersten, die die Vorzüge bei der Aero erkennen

(Motorsport-Total.com) - Eines der am schwierigsten zu überwachenden Themen der Formel 1 ist flexibles Bodywork und dabei vor allem Flügel, weil es in diesem Bereich keine Null-Toleranz-Politik geben kann. Denn es liegt einfach an den Gesetzen der Physik, dass sich Teile unter Last verbiegen müssen - ansonsten würden sie einfach brechen.

Sebastian Vettel

Red Bull hat das Thema Flexi-Flügel am besten umgesetzt Zoom

Aus der Sicht des Verbandes gibt es jedoch einen unerwünschten Nebeneffekt: Die Elastizität bietet den Teams Möglichkeiten, um einen aerodynamischen Vorteil daraus zu ziehen. Daher ist dieser Bereich eine ständige Kampfzone zwischen der FIA und den Teams: Die FIA möchte den Nutzen einschränken, die Teams diesen natürlich für sich gewinnen.

Spätestens 1999 kam das Thema in der Formel 1 groß auf den Tisch. Damals versuchten einige Teams einen Effekt zu erzielen, bei dem sich der Heckflügel unter der Last nach hinten biegt - mit einigen drastischen Unfallfolgen.


Fotostrecke: Formel-1-Technik: Die verbotenen Flexi-Flügel

Die FIA versucht seitdem immer wieder, den Teams mit neuen Tests einen Riegel vorzuschieben. Red Bull brachte flexible Flügel Anfang der 2010er-Jahre auf eine neue Stufe, doch in den vergangenen Jahren ist es aufgrund des Reglements etwas ruhiger um flexibles Bodywork geworden. Die Fotostrecke zeigt einige Beispiele auf.

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