Stefano Domenicali hat in einem Interview mit der Sendung La politica nel pallone auf dem Radiosender Rai GRParlamento die Zukunft seines Heimrennens in Imola schwer infrage gestellt, denn die Nachfrage nach Formel-1-Rennen auf der ganzen Welt ist groß und mit Monza hat man zwei Rennen in seinem Heimatland im Kalender:
"Ich glaube, dass Italien immer ein wichtiger Teil der Geschichte der Formel 1 war und sein wird. In Zukunft wird es immer schwieriger werden, zwei Grands Prix im selben Land zu veranstalten, da das Interesse an unserem Sport weiter wächst. Darüber werden wir in den kommenden Monaten diskutieren, auch wenn es derzeit sehr schwierig erscheint, diese Situation noch lange aufrechtzuerhalten."
Imola, Geburtstort des Formel-1-CEOs, wird immer einen großen Platz in seinem Herzen haben, aber war auch wichtig für eine komplizierte Phase in der Formel 1:
"Imola hat in einer schwierigen Zeit wie der Covid-Periode, in der es schwierig war, Strecken zu finden, sehr gut reagiert. Das darf nicht vergessen werden. In den kommenden Monaten werden wir eine Entscheidung treffen müssen, die mir persönlich nicht leicht fallen wird, aber gleichzeitig habe ich eine internationale Funktion inne, die mich einer großen Anzahl von Anfragen aus der ganzen Welt aussetzt", so Domenicali.
Der Vertrag des Rennens in Imola läuft nach dieser Saison aus, wegen der Überflutungen und Rennabsage im Jahr 2023 hatte man sich auf eine einjährige Verlängerung geeinigt, eigentlich wäre der Vertrag schon letztes Jahr ausgelaufen.
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