Bei Alpine drehen die Mühlen aktuell auf Hochtouren. Gestern gab das Team aus Enstone bekannt, dass Kush Maini neben Paul Aron, Franco Colapinto und Ryo Hirakawa der vierte Test- und Ersatzfahrer ist und auch im Hintergrund bewegt sich seit der Rückkehr von Flavio Briatore einiges.
Trotzdem will man sich nicht mehr von Fünf-Jahres- oder Hundert-Rennen-Plänen lenken lassen, sondern stattdessen besonnen und bescheiden an die Sache herangehen. Im Formel-1-Podcast Starting Grid hat Alpine-Teamchef Oliver Oakes auf die Frage, ob das Ziel "best of the rest", also vermutlich Rang 5 in der Gesamtwertung realistisch sei. Daraufhin war er deutlich, aber auch vorsichtig:
"Ja, das ist natürlich das bescheidene, ehrliche Ziel, wo wir sein wollen. Aber wer weiß, was die anderen über den Winter gemacht haben? Wer weiß, wie viel Augenmerk sie auf 2025 im Vergleich zu 2026 legen? Ich denke wir haben für uns den besten Job gemacht, in 2025 stark zu sein, ohne aber 2026 zu sehr hemmen. Aber natürlich hat jedes Team eine andere Situation", so der Brite beim Launch des Teams in London.
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