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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Live-Ticker: Alex Albon für "kaltes Wasser" gewappnet

Formel-1-Live-Ticker zum Nachlesen: +++ Reaktionen auf den Überraschungswechsel +++ Damon Hill hätte für Kwjat gestimmt +++ Magnussen hat sich getraut +++

10:35 Uhr

Guten Morgen!

Da denkt man, es stehen einem zwei langweilige Formel-1-Sommerpausen-Wochen bevor, da kommt Red Bull gestern schon am ersten Tag des Shutdowns mit dieser Hammer-Nachricht um die Ecke: Schon ab Belgien (1. September) werden sie Stammpilot Pierre Gasly mit Toro-Rosso-Rookie Alex Albon ersetzen. Das wir natürlich auch heute noch Thema sein.

Aber nur, weil ein Silly-Season-Thema vom Tisch ist, heißt das nicht, dass da nicht noch andere lauern. Außerdem halten wir wie immer natürlich auch die Augen nach allen anderen Königsklassen-Neuigkeiten offen. Für den Tickerspaß begrüßt dich heute Rebecca Friese. Du kannst dich wie immer auch gerne über das Kontaktformular einschalten. Jetzt legen wir aber erst einmal los ...


10:44 Uhr

Geht Albon baden?

In seiner Twitter-Reaktion auf die Beförderung zeigt er sich jedenfalls Wasser-affin. Die Chance, die sich ihm bietet, bezeichnet er als "surreal" und schreibt: "Es wird ein Sprung ins kalte Wasser, aber ich habe meine Badehose an!". Er bedankt sich natürlich brav bei Red Bull und bei Torro Rosso - "vor allem bei Franz Tost für die unendliche Unterstützung in meinem ersten Jahr."

Torro Rosso selbst freue sich für Albon und darauf, "wieder mit Gasly zusammenzuarbeiten". Der hat sich bisher noch nicht geäußert.


10:59 Uhr

Red Bulls Rechtfertigung?

Das Topteam wollte uns bis vor Kurzem noch weißmachen, dass Gasly sein Cockpit noch bis zum Jahresende behält. Da werden sie in Spa noch einiges erklären müssen. Bis dahin konzentrieren sie sich erst einmal darauf, Albon zu promoten. Der hat in seiner ersten Formel-1-Saison aber wirklich schon einige gute Szenen gehabt!


11:27 Uhr

Hättest du's gewusst?

Albon war 2012 schonmal ein Red-Bull-Junior. Und seit 2010 durfte er sogar schon das Logo auf seinem Kart-Overall tragen - da war er gerade einmal 14 Jahre alt, wie dieser niedliche Ausschnitt beweist. Damals träumt er schon davon, es über den Sponsor in die Formel 1 zu schaffen. Dafür musste er jedoch noch Umwege nehmen. Denn zu Beginn seiner Formelsport-Karriere lief es nicht so gut und er flog aus dem Juniorenprogramm. Erst mit seiner starken Formel-2-Saison 2018 brachte er sich dann wieder ins Spiel.


11:40 Uhr

Experten warnen Albon!

Ex-Formel-1-Pilot und TV-Experte Martin Brundle spricht Gasly auf Twitter sein Mitleid aus. Wenigstens sei der Franzose bei Toro Rosso "noch im Spiel". Über Albon schreibt er aber, dass dieser "aus dem Vollen schöpfen muss, um in Verstappens Schatten zu überleben". Er verweist außerdem auf den "Starmacher/Karrierentod", der alle Daten observiert. Damit meint er natürlich Red-Bull-Konsultant Helmut Marko. Vor dem warnt auch Karun Chandhok, der selbst einmal in der "Marko-Schule" war und von diesem mit 23 Jahren schon als "alter Mann" bezeichnet wurde.

Auch Formel-1-Weltmeister (1996) Damon Hill zeigt Verständnis für alle Gasly-Fans und spricht ihnen Mut zu. Über die Personal-Entscheidung sagt er aber: "Ich persönlich hätte Daniil Kwjat eine weitere Chance gegeben. Fahrer lassen sich so eine Gelegenheit nicht zweimal durch die Finger gleiten. Das würde zu sehr weh tun."

Max Verstappen Daniil Kwjat Pierre Gasly Alexander Albon Red Bull Aston Martin Red Bull Racing F1Toro Rosso Red Bull Toro Rosso Honda F1 ~Max Verstappen (Red Bull), Daniil Kwjat (Toro Rosso), Pierre Gasly (Red Bull) und Alexander Albon (Toro Rosso) ~

12:04 Uhr

Fahrerkollegen freut's

Williams-Pilot Georges Russell ist Albons bester Kumpel im Fahrerlager. Erst in Ungarn haben sie daher rumgescherzt, weil Albon mit dem Toro Rosso im Training nur vier Zentel schneller war als Russell im unterlegenen Williams. Wenn Albon sich nicht ganz ungeschickt angestellt, dürfte sich dieser Abstand ab Spa deutlich vergrößern ...


12:26 Uhr

Optimale Vorbereitung überhaupt möglich?

Die Fabriken der Formel-1-Teams befinden sich derzeit im sogenannten Shutdown. Da darf kein Mechaniker schrauben, kein Ingenieur berechnen und kein Fahrer in den Simulator steigen. Mit dieser Regel will die Formel 1 zur Mitte der Saison zumindest eine zweiwöchige Erholungsphase für alle Beteiligten sicherstellen. Aber: ist das der optimale Zeitpunkt für einen Fahrerwechsel?

In der Red-Bull-Familie kennt man sich zwar. Aber weder Gasly noch Albon können sich jetzt bei ihren neuen/alten Teams eingewöhnen. Das geht erst wieder in der Woche vor dem Belgien-Grand-Prix.


12:42 Uhr

Zumindest kein Fremdeln unter Teamkollegen

Es ist schon kurios bei Red Bull: Ab Spa fährt also Gasly neben Kwjat, den er 2017 noch mitten in der Saison im gleichen Team ersetzen musste. Jetzt können sich beide die Hand reichen, weil sie die Red-Bull-Beförderung beide nicht "überlebt" haben. Bei Kwjat ist das schon drei Jahre her. Er wurde bei Red Bull damals durch Verstappen ersetzt. Mit seinem Ausnahmetalent konnte sich dieser wenigstens im Topteam halten. Welchen Weg Albon einschlagen wird, ist deshalb mit Spannung zu erwarten.

Immerhin: Die neuen Topteam-Teamkollegen kennen sich auch schon seit frühsten Kart-Tagen.


12:58 Uhr

Magnussen hat sich getraut

Haas-Pilot Kevin Magnussen hat in diesem Sommer nicht nur einen Urlaub, sondern gleich mal Flitterwochen gebucht! Der 26-jährige Däne hat nämlich am Wochenende seiner Freundin Louise Gjorup das Ja-Wort gegeben. Für heutige Fahrer ungewöhnlich: Das wurde von keinem der beiden in den sozialen Medien dokumentiert. "Für mich ist es seltsam, etwas Privates mit Leuten zu teilen, die ich nicht kenne", hat Magnussen das schon einmal erklärt. Das respektieren wir natürlich und wünschen beiden einfach viel Glück in ihrer Ehe!

Kevin Magnussen  ~Kevin Magnussen (Haas) ~

13:31 Uhr


13:32 Uhr

Sommerpausen-Level: Red Bull

Beim viermaligen Weltmeisterteam hat man schon ausreichend Erfahrung im Umgang mit rennfreier Zeit. Am vergangenen Wochenende haben sie gleich zwei Showrun-Teams losgeschickt. In der Schweiz waren sie mit dem RB8 und Sebastien Buemi am Steuer unterwegs. In Brands Hatch hat David Coulthard mit dem RB7 nach Jahren mal wieder einen Formel-1-Boliden um die alte, britische Grand-Prix-Strecke pilotiert.

Showruns kennen bei Red Bull auch keine Grenzen. Da werden regelmäßig Reifen verbrennt, Pedale durchgedrückt und - wie in Buemis Fall - auch mal Kameras gecrasht.


13:56 Uhr

Williams hat wieder einen Champion an Bord

Denn die Entwicklungsfahrerin Jamie Chadwick ist am Wochenende zur ersten Meisterin der W-Series geworden. Die reine Frauenserie hat in Brands Hatch Finale gefeiert (hier mehr). In der Motorsportszene hat dabei nicht nur Champion Chadwick, sondern auch die Serie an sich viel Lob abbekommen.


14:19 Uhr

Mercedes tut's schon wieder ...

In der Sommerpause unterhalten uns die Weltmeister wieder mit lustigen Kurzvideos, wie sie es schon den Winter über getan haben. Thema: Wie können sich Rennfahrer über die rennfreie Zeit retten?


14:53 Uhr

Erinnerst du dich noch?

Die Formel 1 war mal eine Spielwiese für die kreativsten Ideen am Auto. Okay, es ist ja nicht so, als würde heute gar nichts mehr aus der Reihe entwickelt werden. Aber ein zweites Bremspedal...? Schau dir hier an, was die McLaren-Modelle in den späten 1990er-Jahren noch ausgemacht hat:


F1-Technik: Der McLaren mit dem zweiten Bremspedal

Jake Boxall-Legge und Giorgio Piola besuchen die McLaren-Fabrik in Woking und erklären ein revolutionäres Bremssystem am MP4/12 von 1997 Weitere Formel-1-Videos


15:05 Uhr

"Kreative" Ideen?

Da haben wir über die Jahre aber auch noch einige gesehen, die nicht so versteckt waren ...


Fotostrecke: Die hässlichsten Ideen der Formel-1-Historie


15:34 Uhr

Seit bekannt geworden ist, dass McLaren wieder in die Indy-Car-Serie einsteigt, träumen einige Fans von Ex-Formel-1-Pilot Fernando Alonso davon, ihn dort eine ganze Saison lang teilnehmen zu sehen. Das stünde laut den Verantwortlichen bisher aber nicht zur Debatte. McLaren-Boss Zak Brown betont zwar noch einmal, dass sein Star-Fahrer dort "sehr erfolgreich" sein könnte. Er weiß aber auch, dass man einen Alonso nicht drängen darf.

"Er hat 20 Jahre intensiven Rennfahrens hinter sich und wollte sich die zweite Hälfte des Jahres glaube ich frei halten, um in Ruhe zu herauszufinden, was er in Zukunft machen will", so Brown. Wie dieser Entscheidungsprozess aussieht, zeigt uns Alonso übrigens auf Twitter. Eine Rückkehr in die Formel 1 hat er ja auch noch nicht ausgeschlossen. Brown verrät übrigens noch, dass er sich mit dem Spanier beim Italien-Grand-Prix (8. September) treffen wird.

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