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Formel-1-Kalender: Umzug von Sotschi nach Baku?

Die Formel 1 gibt in Russland womöglich nur ein kurzes Gastspiel: Aserbaidschan steht offenbar als Ausweichstandort parat

(Motorsport-Total.com) - Die aktuellen Olympischen Winterspiele in Russland haben die Küstenstadt Sotschi ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht. Auch nach Abschluss der Spiele soll der Ort am Schwarzen Meer in Glanz erstrahlen. Die Welt soll weiter auf Sotschi blicken - so möchte es der russische Präsident Wladimir Putin. Die Formel 1 soll jenen Glanz versprühen, den man sich so sehr wünscht. Die Veranstalter des Grand Prix von Russland haben einen Siebenjahres-Vertrag mit Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone geschlossen.

Baku Aserbaidschan

Baku hat sich herausgeputzt: Aserbaidschan soll die Formel 1 empfangen Zoom

Nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' gibt es in Russland jedoch ernsthafte Bestrebungen, den Vertrag zur Ausrichtung von Grands Prix bis zum Jahr 2020 vorzeitig aufzulösen. Einige Verantwortliche wollen die Königsklasse nur im Jahr 2014 (das Rennen startet am 12. Oktober) fahren lassen, andere wünschen sich einen Ausstieg nach drei Jahren. Ecclestone würde sich einen vorzeitigen Abschied aus Sotschi sicherlich fürstlich bezahlen lassen - glücklich wäre er jedoch ohne ein Rennen in der Region nicht.

Der britische Formel-1-Boss hat allerdings bereits vorgesorgt. Sollte der Vertrag mit Sotschi tatsächlich vorzeitig aufgelöst werden, dann wird es nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' keinen russischen Grand Prix geben, sondern einen in Aserbaidschan. Die FOM (Formula One Management) hat eine entsprechende Vereinbarung mit der hiesigen Regierung getroffen. Die Formel 1 soll in der Hauptstadt Baku fahren. Und selbst wenn Sotschi dauerhaft bliebe, so hätte Ecclestone mit einem solchen Rennen nichts verloren.

Die aserbaidschanische Regierung um Präsident Ilham Aliyev und Premierminister Artur Rasizade will ihr Land weltweit im Fokus sehen. Dafür nimmt man viel Geld in die Hand, das seit dem Fund neuer Öl- und Gasvorkommen reichlich vorhanden ist. Baku wurde in den vergangenen Jahren mit viel Aufwand teils pompös renoviert. Und die Herren in der Regierung mögen den Motorsport: 2013 lockten sie die FIA-GT-Meisterschaft in ihre Hauptstadt.

Bei der Durchführung des GT-Stadtrennens lief zwar nicht alles glatt, aber die Besucher aus Westeuropa bekamen einen Eindruck davon, wie viel Geld in dem Land am Kaspischen Meer steckt. Eccelstone hatte Baku bereits Mitte 2013 als möglichen Schauplatz eines Formel-1-Rennens ins Spiel gebracht. Die Einwohner der Zwei-Millionen-Metropole konnten sich bereits einen Eindruck von den Boliden der Königsklasse verschaffen. 2012 säumten Tausende die Straßen, als David Coulthard einen Red Bull durch die Innenstadt jagte.

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