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Formel 1 China 2015: Hamilton dominiert Abschlusstraining

Im Qualifying-Trimm ist Mercedes unschlagbar: Lewis Hamilton vor Nico Rosberg - und sieben Zehntelsekunden vor dem Rest der Welt...

(Motorsport-Total.com) - Auch im Abschlusstraining zum Grand Prix von China in Schanghai (Formel 1 2015 live im Ticker) sicherte sich Lewis Hamilton die Bestzeit. Der Mercedes-Pilot landete 0,226 Sekunden vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg und gilt damit als Favorit für das nun bevorstehende Qualifying.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton gibt in Schanghai vom Speed her weiterhin locker den Ton an Zoom

Hamilton machte gleich zu Beginn der Session klar, dass an seiner Überform nicht zu rütteln ist. Rosberg hatte auf Medium-Reifen die Zwischenbestzeit markiert, aber schon nach dem zweiten Sektor seiner ersten Runde hatte Hamilton 0,4, am Ende noch 0,3 Sekunden Vorsprung. Auf weichen Reifen ging das Duell 1:37.615 zu 1:37.841 Minuten aus. "Wenn's normal läuft, ist Hamilton Topfavorit. Der Mann ist in einer super Form", erklärt Formel-1-Experte Marc Surer.

Dabei lief bei Mercedes am Samstagmorgen nicht alles rund: Hamilton klagte (erneut) über einen zu heißen Sitz und ließ diesen auswechseln, Rosberg war zunächst mit der Balance nicht zufrieden (Übersteuern). Das reichte für Ferrari aber nicht aus, um im Qualifying-Trimm eine ernsthafte Chance zu haben. Sebastian Vettel fehlten nach einer Stunde 0,698, Kimi Räikkönen 0,897 Sekunden auf Hamilton. Aber zumindest ist Ferrari in Schanghai eindeutig zweite Kraft.

Hinter Mercedes und Ferrari reihte sich erneut Red Bull ein. Daniel Ricciardo hatte 1,405, Daniil Kwjat 1,491 Sekunden Rückstand - und das trotz der angeblich so schwachbrüstigen Renault-Motoren, von denen heute Morgen kein einziger schlechter klassiert war als Max Verstappen (9./Toro Rosso/+1,659). Allerdings wurde Kwjat im Finish langsam: "Keine Leistung", funkte er - und fuhr trotzdem an der Box vorbei. Ansage vom Team: "Bremsen nur minimal verwenden."

Teamchef Christian Horner erklärt: "Ein Hinterrad wurde extrem heiß. Sieht aus, als habe da hinten irgendetwas blockiert und nicht funktioniert, wie es sollte. Es nicht die gleiche Seite wie gestern. Wir müssen das verstehen. Damit können wir nicht glücklich sein. Uns bleibt jetzt eine Stunde, um das in den Griff zu bekommen. Wir müssen es lösen. Auf den Shortruns ist es noch in Ordnung, aber gut, dass wir heute einen Longrun gefahren sind, um es ausfindig zu machen."

Technische Probleme gab es auch bei Felipe Massa (11./Williams/+1,795), bei dem es aus dem Cockpit qualmte. "Wir sehen nichts auf den Daten. Wenn du happy bist, kannst du weiterfahren", funkte ihm sein Renningenieur. Darauf Massa, etwas genervt: "Es hat noch nie aus dem Cockpit geraucht. Natürlich bin ich nicht happy." Teamkollege Valtteri Bottas (+1,628) kam auch ohne solche Schwierigkeiten nicht über Rang acht hinaus.

Nico Hülkenberg (Force India) ließ mit einer sehr guten Zeit auf weichen Reifen aufhorchen und lag damit zwischenzeitlich an sechster Position. Am Ende wurde er mit 1,898 Sekunden Rückstand Zwölfter - aber auf Platz fünf fehlt weniger als eine halbe Sekunde. Die Sauber-Piloten wurden 13. und 14. Erst dahinter dann Jenson Button (McLaren-Honda/+2,079), dessen Team nicht an die grundsolide Performance von gestern anknüpfen konnte.

Besonders nicht mit Fernando Alonso: Der Ex-Weltmeister schaffte nur ein paar Meter, ehe er seinen McLaren-Honda abstellen musste - mit rauchendem Heck. Möglich (aber nicht sicher), dass er damit nun schon die vierten Elemente seines Antriebseinheiten-Kontos beanspruchen muss. Und bei Manor-Marussia schaffte wieder nur Will Stevens die 107-Prozent-Hürde. Roberto Merhi fehlte auf diese wichtige Marke rund eine halbe Sekunde.

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