• 11.06.2001 17:07

  • von Fabian Hust

FIA kassierte in Kanada 18.000 Dollar Strafgelder

In Montreal wurden nicht ungewöhnlich viele Strafen ausgesprochen, dafür war die Gesamtsumme ungewöhnlich hoch

(Motorsport-Total.com) - Der Motorsportweltverband FIA hat einige Teams und Fahrer während dem Grand-Prix-Wochenende in Kanada kräftig zur Kasse gebeten. Die höchste Summe musste das Ferrari-Team zahlen, als man an Rubens Barrichellos Auto am Ende des Qualifyings mitten auf der Boxengassenausfahrt arbeitete, was die Rennleitung mit 10.000 Dollar bestrafte.

Titel-Bild zur News: David Coulthard

Coulthard war mit seinen Problemen scheinbar nicht genug bestraft...

Prominentester "Straftäter" war David Coulthard, der im Rennen in der Boxengasse mit 119.8 km/h "geblitzt" wurde - erlaubt sind lediglich 100 km/h. Vermutlich wollte der Schotte nach seinem Motorschaden auf der langen Geraden so schnell wie möglich an die Box ausrollen und hatte an der Linie nicht ausreichend abgebremst. Coulthards Gelbeutel erleichterte die Rennleitung um 5.000 Dollar.

Sauber-Pilot Nick Heidfeld war am Freitag im Freien Training in der Box 1 km/h zu schnell gefahren und wurde mit 500 Dollar bestraft. Einziger "Wiederholungstäter" war Pedro de la Rosa. Der Jaguar-Pilot wurde am Freitag und Samstag auf frischer Tat in der Boxengasse ertappt und musste insgesamt 2.500 Dollar an die FIA überweisen.

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