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Ferrari zufrieden: Nur knapp am Sieg vorbei

Nach dem ersten Saisonsieg knüpft Ferrari auf dem Nürburgring an die starke Leistung an und verpasste mit Fernando Alonso den Sieg nur knapp

(Motorsport-Total.com) - Das Ferrari-Team durfte sich nach dem Sieg von Fernando Alonso beim vergangenen Rennen in Silverstone beim Großen Preis von Deutschland erneut über ein starkes Ergebnis freuen. Fernando Alonso verpasste den Sieg als Zweiter lediglich um knapp vier Sekunden. Teamkollege Felipe Massa rundete das Ergebnis als Fünfter ab. Er verlor beim letzten Boxenstopp eine Position an Sebastian Vettel, als es Probleme beim Radwechsel gab.

Mark Webber, Fernando Alonso

Fernando Alonso kam auf ungewöhnliche Weise zurück an die Box Zoom

"Nach einem zweiten Platz wie diesem ist es einfach zu sagen, dass es hätte besser laufen können, ich bin aber nichtsdestotrotz zufrieden", so Alonso. "Wir müssen uns im Qualifying verbessern, denn wir verfügen im Rennen über eine sehr starke Geschwindigkeit. Ich denke nicht, dass es diesbezüglich irgendwelche Zweifel gibt."

"Alles ist heute gut gelaufen: die Starts, die Boxenstopps und die Strategie. Uns fehlt es am Samstag immer noch ein wenig, denn gestern lagen wir um drei oder vier Zehntelsekunden zurück. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir uns auch auf diesem Gebiet verbessern können."

"Heute war Hamilton schneller, das haben er und sein Team gut gemacht. Als ich hinter ihm lag, habe ich so viel Druck gemacht wie möglich, aber ich konnte ihm nicht sehr nahe kommen. Auch wenn ich beim zweiten Boxenstopp vor ihm auf die Strecke zurück kam, hatte ich absolut keine Haftung, und er schaffte es, außen an mir vorbei zu gehen. Er hat sich dann sofort ein paar Sekunden Vorsprung heraus gefahren."

"Heute waren wir Red Bull in Bezug auf die Leistung klar überlegen, und das ist wichtig angesichts der Tatsache, wo wir zu Beginn der Meisterschaft standen. Das bedeutet nicht, dass dies bei den kommenden Rennen ebenfalls der Fall sein wird, aber die Situation kehrt zur Normalität zurück."

"Die WM-Klassifikation? Ich schaue sie mir nicht an, aber falls es eine Chance gibt, dann hängt es davon ab, dass man immer auf dem Podium mit der Hoffnung kämpft und dass Vettel nicht dasselbe macht."

"Warum ich das Auto am Ende am Streckenrand abgestellt habe? Das Team bat mich, den Motor als Vorsichtsmaßnahme abzustellen, und glücklicherweise war Mark neben mir, hielt an und nahm mich mit. Ich weiß nicht, wie er wusste, dass ich meinen Motor abstellte, vielleicht hat er eine Funkverbindung zu meinem Ingenieur!"

"Das war ein gutes Rennen", so Massa. "Ich bin viele Runden Rad an Rad mit Vettel gefahren. Es ist schade, dass ich am Start hinter Rosberg Zeit verlor. Der Mercedes ist eines der am schwierigsten zu überholendes Autos, weil er auf den Geraden sehr schnell ist."

"Das DRS war hier keine große Hilfe, sodass ich Vettel beim Bremsen für die erste Kurve überholte, wo man den beweglichen Heckflügel nicht verwenden darf. Mit Sicherheit hätte ich es vorgezogen, am Ende vor dem Weltmeister zu sein, aber beim letzten Boxenstopp gab es ein Problem mit der Radmutter hinten links, was mich ein paar Sekunden kostete. Diese Dinge passieren, und ich beschuldige dafür niemanden."

¿pbvin|512|3895|ferrari|0|1pb¿"Ich kam am Start gut weg, aber dann machte Vettel innen zu, und ich versuchte, außen herum zu fahren, weil ich sonst nirgendwo mehr hinfahren konnte, wenn ich ein paar Plätze gutmachen wollte. Tatsächlich habe ich einen an Rosberg verloren."

"Nun machen wir uns auf den Weg nach Budapest. Wir werden dort den weichsten Reifen haben, lasst uns hoffen, dass es dort eher Sommerwetter gibt, was helfen sollte. Wir müssen auf diesem Weg weitermachen, dann werden wir daraus Befriedigung ziehen, da bin ich mir sicher."

"Dies ist am Ende eines großartigen Rennens ein positives Teamergebnis", so Teamchef Stefano Domenicali. "Das Rennen war sehr aufregend, und beide Fahrer haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Das Wetter war so schlecht, wie es für uns nur sein kann, und es ist eine beträchtliche Sache, dass wir uns bis zum Ende im Kampf um den Sieg befunden haben."

"Wir arbeiten in die richtige Richtung, und wir müssen so weitermachen, während wir realisieren, dass wir unser Leistungsniveau noch etwas anheben müssen. Mir tut es für Felipe leid, der beim letzten Boxenstopp einen Platz verloren hat. Diese Dinge passieren, das haben wir dieses Jahr die Boxengasse hinunter oft gesehen."

"Nun gibt es lediglich ein paar Stunden, in denen wir durchatmen können. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich sofort auf die nächste Runde in Budapest, wo wir alle Fortschritte bestätigen wollen, die wir bisher gesehen haben. Gleichzeitig sind wir uns absolut bewusst, dass wir es mit ein paar sehr starken Gegnern zu tun haben."

"Es ist kein Zufall, dass Fernando in den vergangenen drei Rennen mehr Punkte geholt hat als jeder andere Fahrer, und das Team hat in den vergangenen zwei Rennen am besten abgeschnitten. Das bedeutet, dass wir so hart wie möglich Druck machen, und wir glauben an das, was wir tun, ohne dass wir jemals unsere Anstrengungen aufgeben."

"Ich denke, dass es klar zu sehen war, dass wir selbst auf einer Strecke wie dieser und mit dem denkbar schlechtesten Wetter für uns die Fortschritte bestätigt haben, die wir vor dem direkt davor ausgetragenen Rennen gezeigt haben", so Chefingenieur Pat Fry. "Wir wussten, dass wir bei der Kälte, und heute war es definitiv kalt, etwas mehr damit zu kämpfen haben würden als die anderen, die Reifen auf Temperatur zu bekommen, sowohl beim harten als auch beim weichen Reifen. Das konnte man auch gestern im Qualifying sehen."


Fotos: Ferrari, Großer Preis von Deutschland, Sonntag


"Unsere Geschwindigkeit war im Rennen sehr gut, aber wir müssen betrachten, dass heute das Überholen selbst mit DRS sehr schwierig war. Es ist kein Zufall, dass es tatsächlich einfacher war, in der ersten Kurve zu überholen als in jener Zone, in der man den beweglichen Flügel verwenden konnte. Wir müssen einen weiteren Schritt nach vorne machen, aber es ist eine Tatsache, dass die Top-3-Teams nun deutlich enger zusammen liegen als zu Beginn der Saison."

"Fernando und Felipe fuhren beide großartige Rennen. Der Brasilianer verlor am Start hinter einem Mercedes etwas Zeit, der auf den Geraden sehr schnell war. Dann verlor er einen wohlverdienten vierten Platz beim letzten Boxenstopp. Das ist schade, aber wir wissen, dass wir an bestimmten Aspekten des Autos wie der Radmutter viel arbeiten müssen, welche uns diese Saison so viele Probleme bereitet hat."

"In Budapest können wir ein hartes Rennen erwarten, aber wir werden es mit demselben Geist angehen, welchen wir an den vergangenen paar Wochenenden an der Rennstrecke an den Tag gelegt haben: wir wollen um Top-Platzierungen kämpfen."

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