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F1 W04: Aerodynamisch "ein guter Schritt"

Teamchef Ross Brawn glaubt, dass Mercedes mit dem neuen F1 W04 besonders in aerodynamischer Hinsicht einen wichtigen Fortschritt gemacht hat

(Motorsport-Total.com) - "Aerodynamische Performance, mehr Anpressdruck, eine bessere Effizienz": Ross Brawns Wünsche an den neuen F1 W04 sind Wünsche, die wahrscheinlich jeder Teamchef hat - und deuten gleichzeitig an, wo die Schwächen des Vorjahresmodells lagen. Auch das Management der Reifen war 2012 ein wunder Punkt bei Mercedes, weshalb genau diese Dinge im Winter die Schlüsselthemen in der Fabrik in Brackley waren. Aber Brawn verspricht sich viel von den technischen Änderungen, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden.

Präsentation des Mercedes F1 W04

Ross Brawn glaubt, dass der F1 W04 für Mercedes einen Fortschritt darstellt Zoom

So entstand der neue Silberpfeil von Ex-Ferrari-Designer Aldo Costa unter der technischen Leitung von Bob Bell, während sich Geoff Willis schon auf den Mercedes für 2014 konzentriert. Verantwortlich für die Aerodynamik ist Mike Elliott, der 2012 neu an Bord geholt wurde und auf den modernisierten 60-Prozent-Windkanal zurückgreifen konnte. Mehr Anpressdruck zu finden und, auf mechanischer Seite, das Management der Reifen in den Griff zu bekommen, waren die Hauptziele, die den Ingenieuren mit auf den Weg gegeben wurden.

"Hilfreich war die Arbeit am 60-Prozent-Modell und die Umstrukturierung der Aerodynamik-Abteilung unter Mike Elliott, von der ich mir sehr viel verspreche", erklärt Brawn. Außerdem kommt der F1 W04 mit einem verfeinerten Coanda-Auspuff daher: "Den Auspuff zu verstehen, war über den Winter ein Schlüsselthema, und ich denke, wir haben jetzt ein deutlich besseres Verständnis von der Auspuff-Technologie."


Wer nach einer völlig neuen technischen Innovation am F1 W04 sucht, wird nicht fündig. "Wir wollten ein starkes und berechenbares Auto bauen", meint Brawn auf die Feststellung eines Journalisten, dass der Mercedes im Vergleich zu einigen bisher vorgestellten Fahrzeugen verhältnismäßig konventionell daherkommt. "Es gab einige Konzepte, die wir uns angesehen haben, und zweifellos schaut man sich einige davon noch einmal an, wenn man die ganzen anderen Autos sieht."

"Aber dieses Auto hat in Sachen Aerodynamik-Performance einen guten Schritt gemacht, und um die Änderungen zu sehen, muss man ein bisschen genauer hinschauen", unterstreicht er. "Wir sind zuversichtlich, was unsere Designlösungen angeht. Der erste echte Test der Konzepte und Innovationen ist Melbourne. Der neue Frontflügel ist noch nicht am Auto und wir haben einige Dinge, die erst in den nächsten Wochen kommen."


Fotos: Shakedown des Mercedes F1 W04


Genau wie Lotus möchte auch Mercedes mit einem passiven Doppel-DR-System die Aerodynamik des Heckflügels optimieren. Selbstläufer ist das aber keiner: "Es ist sehr schwierig, das System zum Funktionieren zu bekommen", erklärt Brawn. "Wir haben noch keine Lösung gefunden, aber wir werden bei den nächsten Tests daran arbeiten und schauen, wo wir damit stehen. Das scheint den anderen Teams genauso zu gehen."

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