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F1-Simulation: Diesen extremen Kräften hält Halo stand

Der Widerstand gegen die Einführung von Halo in der Formel 1 ist groß - Der Sicherheitsaspekt darf aber nicht vernachlässigt werden

(Motorsport-Total.com) - In der Formel-1-Saison 2018 wird der Cockpitschutz Halo sein Debüt in der Königsklasse feiern. Viele Zuschauer, Fahrer und auch Teams haben sich gegen die Vorrichtung ausgesprochen. Der Grund ist ganz einfach: Die Fahrzeuge seien mit Halo hässlich. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass der Cockpitschutz einem wichtigen Ziel dient - der Sicherheit der Fahrer.

Halo Simulation

Halo soll den Kopf des Fahrers vor großen Gegenständen schützen Zoom

Halo wird eingeführt, um das Leben der Formel-1-Piloten zu schützen. Giorgio Piola zeigt in seinen exklusiven Animationen, wie die Schutzvorrichtung konzipiert wurde und wie sie funktioniert. Halo ist so geschaffen, dass es extreme Kräfte widerstehen kann. Dazu gehört unter anderem der Aufprall von Fahrzeugteilen oder Reifen, die den Fahrer schwer verletzen oder gar töten könnten, sollte er am Kopf getroffen werden.

Sollte ein Wrackteil frontal auf den Schutz prallen, hält Halo eine Belastung von bis zu 83 Kilonewton aus. Bei einer seitlichen Belastung schafft es Halo sogar, 93 Kilonewton wegzustecken. Halo hält also mehr aus, als die Überrollbügel in den vergangenen Jahren. Ziel der Vorrichtung ist es, den Aufprall eines Objekts mit einem Gewicht von rund 20 Kilogramm - wie einen Reifen- bei 225 Kilometern pro Stunde auszuhalten.

Auf unserer Schwesternseite Motorsport.com sehen Sie, wie in einer Simulation ein Reifen auf das Halo trifft.

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