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Hamilton bleibt Freitagsschnellster in Monza

Rosberg Schnellster im zweiten Freien Training, aber Hamilton macht beim Grand Prix von Italien den stärkeren Eindruck - Bottas und Ferrari mit starker Leistung

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg fuhr zwar die Bestzeit im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Italien (Formel 1 live im Ticker), Tagesschnellster in Monza bleibt aber Lewis Hamilton. Dem britischen Mercedes-Piloten reichte seine Vormittags-Bestzeit (1:26.187 Minuten), um als Spitzenreiter zu übernachten. Allerdings war der Vorsprung der Silberpfeile diesmal deutlich geringer als etwa im Qualifying in Spa-Francorchamps.

"Mercedes ist natürlich vorne, aber Ferrari kann relativ locker mithalten. Das hat mich ein bisschen überrascht", analysiert Experte Marc Surer. Aber Mercedes-Boss Niki Lauda relativiert: "Wir bluffen nicht. Monza ist eine Strecke, auf der alle Zeiten immer relativ eng zusammen sind, weil es viele Geraden und wenig Kurven gibt. Das ist in Monza immer so. Aber wie das Training bisher gelaufen ist, bin ich zufrieden. Die Performance ist 1/2. Mehr kann man heute nicht erwarten."

Besonders stark die Leistung von Hamilton, denn der Brite nahm Rosberg am Vormittag acht Zehntelsekunden ab, verlor am Nachmittag eine Stunde wegen eines Elektronikdefekts - und war trotzdem auf Anhieb gleich schnell wie der Deutsche. Im direkten Longrun-Vergleich blieb Hamilton sogar um eine Zehntelsekunde unter der Rosberg-Zeit. "Wir haben ein wettbewerbsfähiges Auto und morgen sicher eine gute Chance", meint er.

Bottas schnellster Fahrer im Renntrimm

Die am Freitag immens wichtige Longrun-Bestzeit ging diesmal aber an Valtteri Bottas (Williams), der mit vollen Tanks 1:28.9 Minuten in den Asphalt brannte und die Rennspeed-Wertung damit um 0,3 Sekunden vor Mercedes und Ferrari anführt. Auch Sergio Perez (Force India) mit 1:29.4 und Sebastian Vettel (Red Bull) mit 1:29.5 Minuten erreichten ordentliche Zeiten. McLaren hingegen fiel mit vollen Tanks im Vergleich zur schnellen Einzelrunde ab.

Erster Mercedes-Verfolger in der absoluten Zeitentabelle war heute Kimi Räikkönen (Ferrari) mit nur 0,144 Sekunden Rückstand und 0,234 Sekunden Vorsprung auf den unmittelbar hinter ihm klassierten Teamkollegen Fernando Alonso. Fünfter wurde Bottas, Sechster Jenson Button (McLaren), Siebter Vettel, Achter Kevin Magnussen (McLaren). Die Top 11 lagen heute innerhalb von 0,9 Sekunden - bis hin zu Perez.

Ricciardo am Nachmittag ohne Probleme

Valtteri Bottas

Williams-Pilot Valtteri Bottas war am Freitag Schnellster mit vollen Tanks Zoom

Daniel Ricciardo (Red Bull) beendete den Trainingsfreitag letztendlich auf Platz zehn, mit 0,805 Sekunden Rückstand. Nachdem am Vormittag seine MGU-K gestreikt und nur zwölf Runden zugelassen hatte, schaffte er am Nachmittag 44 Umläufe. 57 Tausendstelsekunden vor dem Australier klassierte sich Felipe Massa im zweiten Williams. Gegen Bottas sah der brasilianische Routinier wieder einmal blass aus.

Nico Hülkenberg durfte sich mit 348,8 km/h über den besten Topspeed freuen, aber nicht über die Performance seines Force India. Denn als Zwölfter lag er zwar absolut betrachtet unmittelbar hinter seinem Teamkollegen, doch der stellte ihn im wichtigen Longrun-Vergleich klar in den Schatten. Auch Adrian Sutil (16./Sauber/+1,842) blieb heute hinter seinen Erwartungen - was zu entschuldigen ist, weil er das erste Training nicht fahren konnte.


Fotos: Großer Preis von Italien, Freitag


Wenig in Szene setzen konnten sich bei ihrem Heimrennen die Toro-Rosso-Junioren, während am hinteren Ende des Feldes Marussia wieder einmal die stärkere Kraft war als Caterham. Kamui Kobayashi darf sich bei seinem Comeback nach einem Grand Prix Zwangspause über einen Teilerfolg freuen: Mit einer Zeit von 1:29.178 Minuten war er knapp schneller als Marcus Ericsson und deutlich schneller als sein wahrscheinlicher Nachfolger ab Singapur, Roberto Merhi.

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