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Ecclestone bedauert: Frauen "würde niemand ernst nehmen"

Der Formel-1-Boss glaubt weder an eine Pilotin in der Königsklasse geschweige denn in einem siegfähigen Auto - PR-Gag-Image steht Amazonen im Wege

(Motorsport-Total.com) - Eine Frau in der Formel 1 gilt seit langer Zeit als Vermarktungstraum des Bernie Ecclestone. Doch offenbar hat der Zampano nach dem Ende der Königsklassen-Laufbahn der Susie Wolff nur noch wenig Hoffnung auf eine Rennamazone in seiner Serie. Im Gespräch mit 'TSN' macht er nicht nur das Angebot an geeigneten Pilotinnen für die Abstinenz verantwortlich: "Ich bezweifele es", sagt Ecclestone, "denn wenn es da jemand fähigen geben würde, dann würde sie sowieso niemals ernst genommen."

Carmen Jorda, Bernie Ecclestone

Carmen Jorda und Bernie Ecclestone: Ihre GP3-Saison hebt der Formel-1-Boss hervor Zoom

Das Problem der Motorsport-Amazonen: Stets wird ihnen nachgesagt, sie seien an ihren Job nur aufgrund von PR-Aspekten gekommen, was Topteams an der Eignung zweifeln lässt oder sofort verschreckt. "Sie würden niemals in einem Auto sitzen, das Rennen gewinnen kann", befürchtet Ecclestone und betont, dass er es einer Frau zutraut, mit männlichen Kollegen mitzuhalten. "Ein Mädchen ist eine ganze Saison in der GP3 gefahren. Es ist also nicht so, dass es das nie gegeben hätte."

Die Rede ist von der (wahrscheinlich scheidenden) Lotus-Entwicklungspilotin Carmen Jorda, die in dem Nachwuchs-Championat jedoch keine Erfolge erzielte und von ihren ehemaligen Kollegen für ihre Beförderung verhöhnt wurde. Nach dem Wolff-Aus bei Williams sind Alternativen rar: Ein Versuch der Schweizerin Simona de Silvestro bei Sauber scheiterte an der Zahlungsmoral ihrer Geldgeber und der US-amerikanische Superstar Danica Patrick interessiert sich herzlich wenig für die Formel 1.

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