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Abschlusstraining: Red Bull vorn, Hülkenberg stark

Auch im dritten Freien Training in Austin ist Red Bull unantastbar: Sebastian Vettel vor Mark Webber - Nico Hülkenberg fährt auf Platz vier

(Motorsport-Total.com) - Die Red-Bull-Dominanz der vergangenen Wochen un Monate wird wohl auch beim Grand Prix der USA in Austin kein Ende finden. Nach Bestzeiten am Freitag legten die beiden "Bullen-Reiter" am Samstagmorgen noch einmal nach. Im Abschlusstraining sicherte sich Sebastian Vettel in 1:36.733 Minuten die Bestzeit vor seinem Teamkollegen Mark Webber (2./+ 0,203 Sekunden) und Mercedes-Pilot Lewis Hamilton (3./+ 0,331).

Sebastian Vettel

Auch in Austin wieder das Bild: Hinter Red Bull klafft eine Lücke Zoom

Bei kühlen Temperaturen unter 20 Grad und leichtem Nebel waren die Red-Bull-Piloten jederzeit in der Lage, locker auf die Spitzenpositionen zu fahren. In den ersten 40 Minuten spulten Vettel und Webber mittellange Stints auf der harten Reifenmischung ab und unterstrichen dabei das gute Renntempo des RB9. Allerdings fuhr der Weltmeister nicht allzu viel. "Wir wollten möglichst wenige Runden drehen", so die Ansage in Vettels Funk, als er nach nur 14 Runden die Session beendete.

Alle anderen Piloten waren im dritten Freien Training etwas fleißiger. Vor allem Hamilton spulte deutlich mehr Runden ab. Der Brite war in der ersten Phase unzufrieden mit seinem Auto, das ständig in den Einlenkphasen untersteuerte. Hamilton erwischte kaum mal einen Kurven-Scheitelpunkt perfekt. Nach einigen Setuparbeiten wurde es etwas besser, sodass der Ex-Champion im letzten Versuch mit weichen Medium-Reifen auf Platz drei vorstoßen konnte.

Hinter dem Mercedes-Star reihte sich Nico Hülkenberg (4./+ 0,539) ein. Der Sauber-Pilot überzeugte zu Beginn mit einem erneut starken Tempo über mehrere Runden auf harten Reifen, später konnte er mit den Option-Pneus ordentlich zulegen. Der Deutsche war somit schneller als Romain Grosjean (5./Lotus/+ 0,612), Jenson Button (6./McLaren/+ 0,801) und sein Landsmann Nico Rosberg (7./Mercedes/+ 0,845). Stark präsentierten sich auch Valtteri Bottas (9./Williams/+ 1,014) und Adrian Sutil (10./Force India/+ 1,015).


Fotos: Großer Preis der USA


Die größten Sorgen in Reihen der Topteams hat sicherlich Ferrari. Wie schon am Freitag kamen die Roten nie wirklich auf Tempo. Fernando Alonso (11./+ 1,030) und Felipe Massa (17./+ 1,675) zeigten zwar auf den harten Pneus solide Rundenzeiten, konnten aber auf der weicheren Mischung nicht in gleichem Maße zulegen wie die Konkurrenz - Alonso sogar gar nicht. Der Option-Reifen ist in Austin rund 0,6 Sekunden schneller als der Prime.

Für das Qualifying sind die Aussichten für Ferrari auf Grundlage der Eindrücke aus dem dritten Training nicht allzu gut. Aber: Die Temperaturen waren am Morgen mit 19 Grad nicht wirklich repräsentativ. Zum Qualifying soll die Wolkendecke aufreißen, die Sonne soll die Luft auf 27 Grad erwärmen. Damit wären wieder neue Bedingungen für die Zeitenjagd gegeben. Die höheren Temperaturen könnten zum Beispiel Lotus und Ferrari in die Karten spielen, die am Morgen Probleme mit dem Aufwärmen der Reifen hatten.

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