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Das große Interview mit Adrian Sutil

Adrian Sutil spricht im Interview über die Partnerschaft mit McLaren-Mercedes, das für ihn positive Feedback von Pedro de la Rosa und vieles mehr

(Motorsport-Total.com) - Adrian Sutil wird 2009 bereits in seine dritte Formel-1-Saison gehen. Dabei kommt der 25-jährige Force-India-Pilot in den Genuss eines umfangreichen Technikpakets von McLaren-Mercedes: Motor, Getriebe und einiges mehr aus Woking wird im neuen Force India stecken.

Adrian Sutil

Adrian Sutil freut sich schon auf die Partnerschaft mit McLaren-Mercedes

Wann Sutils neues Arbeitsgerät zu erwarten ist, was sich der gebürtige Starnberger alles vom neuen Auto verspricht, wie er den Führungswechsel im Team und die Gerüchteküche um seine Person betrachtet und warum der Force-India-Test von Pedro de la Rosa positive Auswirkungen hatte, erzählte der 25-jährige Deutsche in einem ausführlichen Interview mit 'Motorsport-Total.com'.#w1#

Frage: "Adrian, wie denkst du persönlich über die neue Partnerschaft mit McLaren-Mercedes?"
Adrian Sutil: "Das ist eine große Chance, die wir nutzen müssen. Natürlich müssen wir unser neues Auto immer noch selbst bauen und auch weiterentwickeln, aber wir haben nun mit McLaren-Mercedes einen starken Partner und das kann uns nur helfen."

"Ich erwarte mir wirklich einiges und auch im Team, in der Fabrik in England, sieht man schon, wie es vorangeht. Es bewegt sich etwas, es wird schon umgeräumt und es wird Platz gemacht für mehr Arbeitskräfte."

Keine Sorgen um die McLaren-Mercedes-Technik

Adrian Sutil

2009 wird Force India wesentlich weniger testen als in diesem Jahr Zoom

Frage: "Force India bekommt von McLaren-Mercedes den Motor, die Motorelektronik und ein Getriebe. 2008 hattet ihr Ferrari-Power und gegen Saisonende das eigene stufenlose Getriebe. Was erwartest du dir von diesen Änderungen? Werdet ihr mehr Power haben?"
Sutil: "In Sachen Power glaube ich, dass der Mercedes-Motor ähnlich stark wie der Ferrari-Motor sein wird. In den vergangenen beiden Jahren hatten wir mit dem Ferrari-Motor keinerlei Probleme. Ich denke, dass das Ferrari-Triebwerk einer der stärksten Motoren im Feld ist und von daher werden wir nicht viele Veränderungen spüren. Rein von der Leistung her sind wir sowohl mit Mercedes, aber auch mit Ferrari gut bestückt. Da müssen wir uns keine Sorgen machen."

Frage: "Euer stufenloses Getriebe war eine Eigenentwicklung. Ist diese nun komplett hinfällig geworden?"
Sutil: "Wir haben vor dem ersten Renneinsatz nur zwei Testtage damit gehabt. Gleich beim ersten Ernstfall hat es gehalten, aber leider haben sich anschließend einige Kleinigkeiten eingestellt, die kaputt gingen. Vieles davon war im Zusammenhang mit der Elektronik."

"Das Getriebe an sich war schon eine tolle Leistung des Teams, das hat uns eigentlich alle positiv überrascht. Aber nun kommt natürlich das McLaren-Mercedes-Getriebe, das wir komplett übernehmen werden. Insofern werden wir nichts mehr daraus verwenden, das ist richtig."

Frage: "Welche Unterschiede erwartest du in Sachen Getriebe? Ist diese Komponente nun noch ausgereifter, noch zuverlässiger?"
Sutil: "Das kann man so sagen. Sie haben dieses Getriebe schon länger eingesetzt, es lief zuverlässig, denn wir haben deren Autos ja kaum mit technischen Defekten gesehen. Insofern kann man eigentlich was die gesamte Technik angeht sehr zuversichtlich sein."

Frage: "Wie steht es beim Thema KERS? Ist das für Force India ein Thema?"
Sutil: "Das müssen wir abwarten. Testen wollen wir KERS auf alle Fälle, aber ob wir das KERS von Mercedes dann auch einsetzen können, das müssen wir noch sehen. Es ist aus jetziger Sicht schwer zu sagen, ob KERS für uns Sinn machen würde. Da gibt es Vorteile und Nachteile, da müssen wir später ganz einfach auf die Daten vertrauen."

Über den Zeitdruck zu Saisonbeginn

Adrian Sutil

Crash in Singapur: Nicht alles lief für Adrian Sutil in diesem Jahr nach Wunsch Zoom

Frage: "Aller Voraussicht nach werdet ihr euer neues Auto ziemlich spät bekommen. Gibt es da schon einen konkreten Termin seitens Force India oder seitens McLaren-Mercedes? Wann werdet ihr mit dem neuen Fahrzeug fahren können?"
Sutil: "Frühestens Ende Februar, aber es kann auch Anfang März werden. Ich gehe einmal davon aus, dass wir in den ersten zwei Monaten im neuen Jahr nicht fahren können und dann hoffentlich noch ein paar Testtage vor dem ersten Rennen bekommen. Aber es wird sehr knapp werden."

Frage: "Ist das wegen des Testverbotes während der Saison nicht ein entscheidender Nachteil?"
Sutil: "Eigentlich ist das Testverbot eine gute Sache. Leider werden unsere Testtage sehr gering ausfallen, deswegen ist es schwierig, das Auto bis Melbourne zuverlässig zu bekommen. Aber gut, da müssen wir durch. Es ist ein neues Jahr mit einem neuen Auto und komplett neuen Komponenten."

"Ein Vorteil ist vielleicht, dass wir das neue Auto über den kompletten Winter bis Ende Februar entwickeln können. Dann können wir zumindest sicher sein, dass wir auch den letzten Stand haben und aus dem Auto zunächst einmal alles Menschenmögliche herausholen konnten. Es könnte ja auch der Fall eintreten, dass wir mit einem Auto im Januar testen und das Auto dann nicht gut ist."

"Also lieber mit einem ausgereiften Auto erst im März anfangen und sich dann im Verlauf der Saison weiter steigern. Ein Plus für uns wird auch der wichtige Testtag am Freitag sein, wo sehr viel Fahrbetrieb herrschen wird. Den Freitag müssen wir jede Minute zur Entwicklung nutzen, um neue Teile zu testen."

Frage: "Also doch kein großer Nachteil?"
Sutil: "Ein Nachteil schon. Andererseits wären unsere Rundenzeiten eher schlechter, je früher wir die Entwicklung des Autos stoppen. Aber wir müssen das Auto auf den letzten Drücker bringen, auch wenn wir im ersten Rennen vielleicht nicht ganz so hundertprozentig dastehen."

Wenige Tests sind keine Unbekannte

Adrian Sutil

Die Regenfahrt des Jahres: Adrian Sutil beim Grand Prix von Monaco Zoom

"Wir haben in den vergangenen beiden Jahren ja auch nicht anders arbeiten können, insofern kennen wir diese Situation. Es ist schon irgendwie machbar. Man braucht dann immer ein wenig länger und die ersten Rennen werden zäh, aber vielleicht haben wir ja auch Glück, ein technisch problemloses Auto zu haben und die ersten Rennen gleich durchzufahren. Man weiß es nie."

Frage: "Also nach dem alten Formel-1-Motto: Lieber ein schnelles Auto, das man dann später zuverlässig macht?"
Sutil: "Das ist ganz genau meine Meinung (lacht; Anm. d. Red.)."

Frage: "Wie sind denn deine persönlichen Eindrücke von den neuen Slicks?"
Sutil: "Ich hatte Anfang des Jahres in Barcelona einmal für zehn Runden Slicks, aber eben noch mit dem Downforce des Jahres 2008. Das gab extrem viel Grip und natürlich unglaublich schnelle Rundenzeiten. Im Modus 2009 habe ich im November zum ersten Mal mit Slicks testen können."

"Es macht schon Spaß. Man hat einfach viel mehr Traktion. Durch die neue Downforce ist die Kurvengeschwindigkeit in den schnellen Kurven ein bisschen geringer, letztendlich sind aber die gleichen Rundenzeiten zu erzielen."

"Es gleicht sich deswegen aus, weil man im Scheitelpunkt von langsamen Kurven mehr Grip hat. Man hat auch nicht mehr ganz so große Probleme mit dem Graining. Auch die Balance ändert sich, weshalb man das Setup anpassen muss. Das Auto liegt einfach mehr wie ein Rennfahrzeug. Ein Rennwagen gehört für mich auf Slicks und deswegen finde ich diese Änderung super."

Volles Vertrauen in Mallya

Pedro de la Rosa

Pedro de la Rosa kam mit dem Force India überhaupt nicht zurecht Zoom

Frage: "Nun gab es ja beim Thema Force India seit dem McLaren-Mercedes-Deal viele Gerüchte. Leute wie Pedro de la Rosa, Gary Paffett oder auch Paul di Resta haben sich Hoffnungen auf ein Force-India-Cockpit gemacht. Wie hast du die Situation der vergangenen Wochen erlebt?"
Sutil: "Ich habe ganz einfach wenig Zeitung gelesen und das war wahrscheinlich auch gut so. Jeder, der mit McLaren-Mercedes auch nur entfernt zu tun hatte, hat sich zu Wort gemeldet und wollte ein Force-India-Cockpit haben."

"Ich glaube, das wurde alles etwas hochgepusht. Zum Beispiel hatte der Test von Pedro de la Rosa nur den Zweck, dass er sich einmal einen Eindruck vom Auto machen und McLaren-Mercedes dann berichten kann, wie sich das alles anfühlt. Sie vertrauen ihm, sie kennen ihn schon lange und für sie war es wichtig zu wissen, wo wir stehen."

"McLaren-Mercedes hat mit uns einen sehr engen Kontakt und vielleicht wird in ferner Zukunft auch einmal eine Art Juniorteam daraus, wer weiß das schon? Aber großartige Sorgen habe ich mir nicht gemacht. Mein Vertrag ist sattelfest und ich vertraue Vijay Mallya."

"Natürlich waren die Schlagzeilen, die ich aufgeschnappt habe, nicht besonders schön. Aber so ist es nun einmal im Motorsport. Im Winter fehlen die Schlagzeilen und dann wird aus jeder kleinen Mücke ein großer Elefant gemacht."

Frage: "Vijay Mallya wird sich bei der Führung des Teams mehr einbringen, Colin Kolles und Mike Gascoyne sind weg. Wie ist deine Meinung dazu?"
Sutil: "Es ist ein neuer Weg. Wir haben von McLaren-Mercedes mit Simon Roberts auch einen neuen Geschäftsführer bekommen. Es sind erfahrene Leute; auch Vijay wird als Teamchef einen guten Job machen. Ich finde es einen guten Schritt."

"Colin Kolles hat gute Arbeit gemacht. Sein Leben war die Formel 1 und er hat alles hineingesteckt, was er hatte. Aber irgendwann brechen neue Zeiten an und dann kann es auch möglich sein, dass sich Wege trennen. Er wird sicher im Motorsport bleiben und ich kann ihm nur viel Glück wünschen."

Nach wie vor guter Kontakt mit Kolles

Colin Kolles und Adrian Sutil

Deutsche unter sich: Ex-Force-India-Teamchef Colin Kolles mit Adrian Sutil Zoom

Frage: "Speziell zu Colin Kolles hattest du eine langjährige Beziehung. In seinem Team bist du deine erste Formel-3-Saison gefahren. Bedauerst du persönlich nun das zukünftige Arbeiten ohne ihn?"
Sutil: "Das ist richtig. Wir haben seit vielen Jahren einen guten Kontakt und er hat immer an mich geglaubt. Für mich persönlich wird sich deswegen nichts ändern. Unser Kontakt ist nach wie vor gut und diesen Kontakt will und werde ich auch in Zukunft pflegen."

Frage: "Wie viel Mike Gascoyne wird im neuen Force-India-Auto noch stecken?"
Sutil: "ich denke nichts mehr. Seit der McLaren-Mercedes-Partnerschaft wurde am Auto doch sehr viel geändert."

Frage: "Wenn ihr schon so eng mit McLaren-Mercedes zusammenarbeitet, Pedro de la Rosa im Auto gesessen ist, wie steht es da um deinen Kumpel Lewis Hamilton? Ist euer privater Kontakt so intensiv, dass auch Lewis sich in irgendeiner Form bei dir oder Force India engagiert? Oder trennt ihr das komplett?
Sutil: "Nein, das trennen wir schon. Schließlich sind wir immer noch Konkurrenten und ich hoffe ja, dass ich nächstes Jahr mehr im Mittelfeld unterwegs sein kann. Dann kann man bestimmt das eine oder andere Rennen auch einmal gegeneinander kämpfen."

"Lewis ist immer sehr hilfsbereit, aber halt nur bis zu einem gewissen Grad und das muss man auch verstehen. Das finde ich auch richtig so. Die Freundschaft bleibt, wir verstehen uns gut und unterhalten uns häufig, aber dann meistens über andere Dinge."

Der schockierte de la Rosa

Adrian Sutil, Giancarlo Fisichella und Vitantonio Liuzzi

Große Erwartungen: Bei der Präsentation des Force-India-Teams in Mumbai Zoom

Frage: "Als de la Rosa den Force India getestet hat, waren dessen Rückmeldungen an McLaren-Mercedes deckungsgleich mit dem, was du und Giancarlo Fisichella immer berichtet haben?"
Sutil: "Ich würde sagen, sie waren sogar noch extremer. Ich dachte eigentlich, unser Auto wäre nicht ganz so schlecht gewesen (lacht; Anm. d. Red.). Er war schon etwas schockiert, weil das Auto auf der Hinterachse extrem nervös war. Er hatte am Kurveneingang überhaupt keine Stabilität und kam zu Beginn gar nicht zurecht."

"Ich habe immer gefragt, ob er jetzt wirklich neue Reifen aufgezogen hat. Pedro ist ein sehr netter Kerl und war am Abend richtig mitgenommen. Ich verstehe mich gut mit ihm und habe mich auch länger mit ihm unterhalten. Er sagte zu mir: 'Adrian, das ist unglaublich, dieses Auto ist echt eine Herausforderung.' Da konnte man schon sehen, wie sehr der McLaren wohl auf Schienen läuft."

Frage: "Also hat der De-la-Rosa-Test zur Stärkung der Personen Sutil und Fisichella beigetragen?"
Sutil: "Ja, das kann man so sehen."

Frage: "Du hast sowohl 2007 wie auch 2008 in Monaco glänzen können. 2007 fuhrst du im Spyker eine Bestzeit im Freien Training und 2008 wissen wir alle noch, was im Rennen passiert ist, darauf müssen wir nicht näher eingehen..."
Sutil: "Ich bitte darum... (lacht; Anm. d. Red.)"

Frage: "2009 kommt Monaco zu einem Zeitpunkt, wo die möglichen Kinderkrankheiten des neuen Autos aufgearbeitet sein könnten. Sieht du zum Beispiel Monaco als einen der Fixpunkte?"
Sutil: "Klar, Monaco ist in den vergangenen Jahren zu meinem Lieblingsrennen geworden. Aber ehrlich gesagt sollte die Saison schon in Australien gut anfangen. Wir hoffen, dass wir in Melbourne keine großartigen Probleme haben."

Punkte als großes Ziel

Adrian Sutil

Mehr als einmal blieb Adrian Sutil 2008 mit einem technischen Defekt stehen Zoom

"Ich hoffe einfach, dass ich 2009 von Beginn an die Rennen zu Ende fahren kann, denn die Ausfallquote war 2008 einfach unglaublich. Es muss 2009 ganz einfach von Anfang an besser laufen und ich will mir in den ersten Rennen auch nicht großartig Zeit geben."

"Es muss einfach von vornherein eine Tendenz erkennbar sein, dass wir uns verbessert haben. Natürlich können Probleme auftreten, aber es wäre schon sehr wichtig, dass wir nach spätestens drei oder vier Rennen auf einen grünen Zweig kommen."

Frage: "Dann kann das Saisonziel also nur heißen, ab und an in die Punkte zu fahren?"
Sutil: "Das ist ganz klar das Ziel und ich glaube auch, dass das realistischer als je zuvor ist. 2008 haben wir uns das zwar gewünscht, aber wir wussten auch, dass das im Prinzip eigentlich nicht möglich war. 2009 kann ich mir das eher vorstellen und daher muss das auch das Ziel sein."

Frage: "Jetzt steht Weihnachten vor der Tür. Du hast vorher gesagt, dass das neue Auto frühestens Ende Februar kommt. Also hast du jetzt zwei Monate Zeit. Wie verbringst du diese zwei Monate?"
Sutil: "Irgendwie rast die Zeit. Diese Woche ist seit dem Saisonabschluss von Brasilien die erste freie Woche, denn zuvor jagte ein Termin den anderen. Jetzt kehrt langsam ein wenig Ruhe ein und ich werde Weihnachten und Neujahr bei meinen Eltern in München verbringen."

"Spätestens ab Mitte Januar werde ich dann beim Team zur Sitzanpassung sein, dann darf man auch die zwei oder drei Fitnesswochen nicht vergessen. Ich glaube, die nächsten zwei Monate gehen wieder schneller vorbei als man denkt."

Kumpel Hamilton als klarer WM-Favorit

Adrian Sutil

Hobbypianist: Weihnachten und Neujahr wird Adrian Sutil in München verbringen Zoom

Frage: "Nun hast du zwei Formel-1-Jahre auf dem Buckel. Wie haben denn diese beiden Jahre den Menschen Adrian Sutil geprägt?"
Sutil: "Klar habe ich fast jeden Moment genießen können, aber es auch eine harte Zeit. Am Ende des Feldes herumzufahren ist eine Situation, die ich aus den ganzen Nachwuchsserien nicht kannte. Da war ich es gewohnt, vorne zu fahren und um den Titel zu kämpfen."

"Das erste Formel-1-Jahr war sehr stressig. Die Flut an Terminen ist speziell zu Beginn extrem, daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Im zweiten Jahr lief das schon wesentlich besser. Ich habe mich eingelebt, bin aber - wie ich glaube - immer noch derselbe Mensch geblieben."

"Natürlich bin ich durch diese ganzen Erfahrungen sicher auch reifer geworden. Aber es macht nach wie vor jedes Mal Spaß. Ich freue mich jedes Mal darauf, in das Formel-1-Auto zu steigen, und weiß das auch zu schätzen."

"Keine Frage, das Leben hat sich verändert. Man wird auf der Straße erkannt, was in meinem Fall aber noch nicht störend ist. Ich fühle mich sehr wohl, die beiden letzten Jahre waren sehr schön, obwohl ich natürlich hoffe, dass das alles noch besser wird."

Frage: "Es gibt da ein altes Sprichwort: Aller guten Dinge sind drei..."
Sutil: "Eigentlich glaube ich nicht sehr an solche Weisheiten. Manchmal tritt es ein. Klar ist es meine dritte Saison, aber ob das meine Glückssaison sein wird, das weiß ich nicht."

"Glück muss man sich durch harte Arbeit erkämpfen, so sehe ich das zumindest. Aber es ist schon richtig: Es sieht alles sehr gut aus und so viel Pech, wie ich 2008 hatte, das kann man wahrscheinlich sowieso nicht mehr toppen."

Frage: "Die letzte Frage dreht sich natürlich um die Weltmeisterschaft. Wer ist denn für dich 2009 der Favorit auf den Titel?"
Sutil: "Also ich glaube, der Titel hat Lewis sehr stark gemacht. Ich glaube, dass Lewis nächste Saison noch stärker werden wird und dann alles zeigen kann, was er wirklich drauf hat. Für mich ist 2009 wieder McLaren-Mercedes und vor allem Lewis Hamilton der Favorit."

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