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Daniel Ricciardo: Verwarnung nicht genug für "unfairen" Magnussen

Daniel Ricciardo kann nicht verstehen, warum Kevin Magnussen ohne Strafe davongekommen ist - Der Däne hatte beim Bremsen mehrfach die Linie gewechselt

(Motorsport-Total.com) - Daniel Ricciardo biss sich in Ungarn die Zähne an Kevin Magnussen aus. Der Renault-Pilot steckte in der zweiten Rennhälfte bis zur Ziellinie hinter dem Haas fest - und war darüber alles andere als glücklich. Bereits während des Rennens regte er sich am Funk über die in seinen Augen unfaire Fahrweise des Dänen auf. Diese Kritik bekräftigt er nach dem GP noch einmal.

Kevin Magnussen, Daniel Ricciardo

Hätte Kevin Magnussen in Ungarn bestraft werden müssen? Zoom

Auf die Frage, ob alle Manöver von Magnussen fair gewesen sein, antwortet er mit einem klaren "Nein!" Der Haas-Pilot hatte im Zweikampf während der Anbremsphase wiederholt die Linie gewechselt. Das wird in der Formel 1 nicht gerne gesehen. "Bei den ersten beiden Malen habe ich am Funk noch nichts gesagt. Ich möchte nicht der Typ sein, der sofort zum Funk greift", erklärt Ricciardo.

"Ich habe mir gedacht, ich lasse ihn ein bisschen aggressiv sein", so der Australier. Doch Magnussen habe es einfach übertrieben. Ricciardo nennt ein Beispiel: "Ich habe mich für die Innenseite entschieden, und dann bremste er und drückte mich so weit es ging rüber. Dann musste ich etwas sagen. Meiner Meinung nach hat er sich da defintiv beim Bremsen bewegt."

"Ich habe gehört, dass er eine Verwarnung bekommen hat. Aber eine Verwarnung ist nicht genug", wundert sich der Renault-Pilot über die Entscheidung der Rennkommissare. Denn Magnussen habe "mehr als zweimal" beim Bremsen die Linie gewechselt. Punkte gab es am Ende für beide Piloten nicht. Magnussen beendete das Rennen als 13., Ricciardo eine Position dahinter.

Auf eine Aussprache - oder eher eine Ansage an Magnussen - nach dem GP verzichtete Ricciardo. "Das wollte ich, aber dann hat man mir den Rat gegeben, ein paarmal tief durchzuatmen und es zu vergessen", verrät er und erklärt: "Es ist schon okay. Es ist Racing." Letztendlich habe man es sich selbst zuzuschreiben, dass man überhaupt in die Situation gekommen sei.

"Wir müssen uns besser qualifizieren, dann haben wir diese Probleme nicht", so Ricciardo. Der Australier war am Samstag in Q1 ausgeschieden und am Sonntag als Letzter gestartet, weil man mehrere Motorenteile gewechselt hatte.

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