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Daniel Ricciardo: Sebastian Vettel war einfacher zu schlagen als Verstappen

Daniel Ricciardo sagt, dass Max Verstappen eine härtere Nuss als Teamkollege war als Sebastian Vettel - Mick Schumacher verdient Platz in der Formel 1

(Motorsport-Total.com) - Daniel Ricciardo sagt, dass Sebastian Vettel bei Red Bull einfacher zu schlagen war als Max Verstappen. Der Australier fuhr bei den Bullen gegen beide Spitzenpiloten und konnte beide im direkten Duell besiegen. 2014 war er als Dritter deutlich besser als Vettel, der zuvor vier WM-Titel gewinnen konnte und nach dem Jahr zu Ferrari wechselte. Verstappen verlor 2016 und 2017.

Daniel Ricciardo und Sebastian Vettel (Red Bull) vor der Fahrzeugpräsentation 2014 in Jerez

Daniel Ricciardo und Sebastian Vettel waren 2014 Teamkollegen Zoom

Auf die Frage, wer leichter zu schlagen war, nennt Ricciardo den Namen des Deutschen. "Zumindest auf dem Papier sieht das ja auch so aus", lacht er im Gespräch mit der 'Sport Bild'. "Ich hatte ein sehr starkes Jahr gegen ihn." Tatsächlich gewann Ricciardo damals seine ersten drei Grands Prix - die einzigen Nicht-Mercedes-Siege in dieser Saison.

Verstappen stieß 2016 nach vier Rennen von Toro Rosso zum Team und gewann auf Anhieb das Rennen in Barcelona. Am Ende musste er sich als Fünfter aber ebenfalls Ricciardo beugen, der mit einem Saisonsieg Dritter wurde. 2017 gewann Verstappen zwar ein Rennen mehr als Ricciardo, lag in der WM als Sechster aber einen Platz hinter seinem Teamkollegen.

Doch für Ricciardo waren die beiden Duelle mit Vettel und Verstappen ohnehin zwei mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen. "Sebastian war schon älter und auf dem Gipfel seiner Karriere", sagt er. "Der Spielraum war für ihn geringer, um als viermaliger Weltmeister noch einmal besser zu werden."


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Bei Verstappen habe er hingegen sofort gespürt, dass der immer stärker wird. "Deswegen war es schwieriger gegen ihn", so der heutige McLaren-Pilot. 2018 verlor er das Duell gegen den Niederländer trotz zweier Saisonsiege und verließ den Red-Bull-Rennstall im Anschluss.

Mittlerweile kann Ricciardo auf zehn Jahre in der Formel 1 zurückblicken. Damit hat er auch etwas geschafft, was im Feld nur fünf andere Piloten von sich behaupten können: Er ist sowohl gegen Michael Schumacher als auch dessen Sohn Mick gefahren. "Das ist schon verrückt", lacht er.

Doch für ihn ist es schon "Wahnsinn" zu wissen, im selben Feld wie Michael Schumacher gefahren zu sein. Damals war er gerade bei HRT und später Toro Rosso frisch in der Formel 1 und denkt sich vor allem gerne an eines seiner ersten Rennen in Suzuka zurück, als er sich ein kurzes Duell mit der Rennlegende liefern konnte. "Wenn ich alt bin, werde ich mich an genau solche Dinge zurückerinnern", sagt er.


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Mit dessen Sohn Mick verbindet Ricciardo "eine gute Chemie", seit sie 2016 bei einem Benefiz-Fußballspiel erstmals aufeinandertrafen. Was er betonen möchte: Der Haas-Pilot ist definitiv nicht nur wegen seines Namens in der Formel 1.

"Alles, was ich von ihm sehe, zeigt mir, dass er seinen Platz hier bei uns verdient hat", stellt er klar. "Er arbeitet so hart, uns ich bin beeindruckt von seinem Weg."

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