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Daniel Ricciardo: Keine Ausreden für Fahrfehler in Q3

Wie Daniel Ricciardo seinen Crash in Q3 erlebte, warum er die Kontrolle über den Red Bull verlor und wie er von Startplatz zehn das Feld von hinten aufrollen möchte

(Motorsport-Total.com) - Red Bull sah am Freitag in Baku noch wie ein möglicher Pole-Kandidat aus - nach seinem Unfall in Q3 reichte es für Daniel Ricciardo (+2,821) aber nur für Platz zehn, während Teamkollege Max Verstappen auch nur Fünfter wurde. Der Niederländer hatte Technikpech, doch der "Aussie" nimmt den Zwischenfall ganz klar auf seine Kappe. "Ich gebe dem Auto keine Schuld", sagt er. "Ich hatte das Gefühl, dass die Streckentemperatur sinkt und die Strecke schneller wird. Es war also Spielraum da, mich in Q3 zu verbessern. Ich habe einfach ein bisschen zu viel gewollt."

Daniel Ricciardo

Die Mauern von Baku wurden Daniel Ricciardo in Q3 zum Verhängnis Zoom

Kein Wunder, denn Verstappen war in Aserbaidschan von Anfang an schneller als Ricciardo und brachte auch die Reifen sofort auf Temperatur. Wenige Minuten vor Schluss war der Mann aus Perth, der zu diesem Zeitpunkt auf Platz sieben lag, in Kurve 6 zu schnell und schleuderte in die Mauer. "Ich wollte einfach Geschwindigkeit durch diese Kurvenkombination mitnehmen", erklärt er, wie es zum Crash kam.

"Dann ist mir das Heck ausgebrochen. Es ging so schnell, ich wollte noch draufbleiben, aber die Mauer kam so schnell und das Heck war weg. Ich merkte sofort, das der Aufprall zu stark war, dann sah ich, dass die Felge beschädigt war", schildert er die Ereignisse.

Mit seinem Crash sorgte er für einen Abbruch und musste die letzten 3:33 Minuten bis zur Zielflagge zuschauen. Was ohne den Zwischenfall möglich gewesen wäre? "Im Bereich von Seb und Max sah alles sehr eng aus. Kimi war ein paar Zehntel dahinter", erinnert er sich. "Ich bin sicher, dass ich in dieser Gruppe gewesen wäre, aber ich will jetzt nicht sagen, dass ich Dritter geworden wäre."

Das Rennen wird er von Startplatz zehn beginnen. Ist damit die Chance auf ein starkes Ergebnis bereits verloren? Damit will sich Ricciardo nicht abfinden. Er setzt auf Zweikampfstärke und eine gute Strategie. "Vielleicht finden wir ein ähnliches Szenario wie in Monaco vor und Overcut und Undercut liegen nicht weit auseinander", hofft Ricciardo. Zur Erinnerungen: Im Fürstentum zögerte er seinen Stopp hinaus und trickste so Valtteri Bottas und Max Verstappen aus.

Und auch das Überholen sollte in Baku möglich sein, glaubt er. "Die Gerade ist so lang. Und auch wenn wir langsamer sind als Mercedes, Force India und Mercedes: Der Windschatten hat eine größere Wirkung als das PS-Defizit ausmachen sollte. Wenn ich also schneller bin als die Leute vor mir, dann sollte man auch überholen können."

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