powered by Motorsport.com

Felix da Costa: 2013 Freitagseinsätze bei Toro Rosso?

Antonio Felix da Costa sorgte in der Saison 2012 gleich an mehreren Fronten für Aufsehen und spekuliert für das neue Rennjahr mit Freitagseinsätzen in der Formel 1

(Motorsport-Total.com) - Antonio Felix da Costa sorgte in diesem Jahr wiederholt für positive Schlagzeilen. Zu Beginn des Jahres musste der Portugiese jedoch einen Rückschlag verkraften. Da er das notwendige Budget nicht aufbringen konnte, musste Felix da Costa seinen ursprünglichen Plan, GP2 zu fahren, zu den Akten legen und stattdessen mit der Renault-World-Series (WSbR) Vorlieb nehmen. Parallel dazu bestritt der Youngster eine weitere GP3-Saison.

Antonio Felix da Costa

Red-Bull-Junior Antonio Felix da Costa will hoch hinaus Zoom

Mit starken Leistungen sowohl im Arden-Team (WSbR) als auch im Carlin-Team (GP3) verdiente sich Felix da Costa die Anerkennung von Red Bull. Der Portugiese wurde ins Nachwuchsprogramm des österreichischen Energydrink-Herstellers aufgenommen und absolvierte im November in Abu Dhabi den Young-Driver-Test in Diensten des Formel-1-Weltmeisterteams.

Mehr noch: "Nach dem zweiten Platz in Monaco erhielt ich einen Anruf von Red Bull. Sie wollten mich haben und zum damaligen Zeitpunkt sollte ich ihren aktuellen Formel-1-Fahrer ersetzen", offenbart Felix da Costa gegenüber 'Sky Sports F1', dass er kurz vor einem offiziellen Auftritt bei Toro Rosso oder Red Bull stand. Damit muss er sich zwar noch gedulden, doch als Krönung seiner persönlichen Saison 2012 holte sich Felix da Costa schließlich noch den Sieg beim Formel-3-Klassiker in Macao.

Inzwischen hat Felix da Costa seine Fühler längst voll und ganz in Richtung Formel 1 ausgetreckt. Mit Ausnahme von Sebastian Vettel war das Red-Bull-Nachwuchsprogramm zwar nicht von durchschlagendem Erfolg gekrönt, doch der Portugiese ist fest entschlossen, seine Chance zu nutzen und will sich von weniger erfolgreich verlaufenen Karrieren wie denen von Christian Klien, Scott Speed, Jaime Alguersuari oder Sebastien Buemi nicht ablenken lassen.

"Die Leute reden immer davon, dass das Red-Bull-Programm für junge Fahrer sehr hart wäre, aber unterm Strich wird hier Geld für jemanden ausgegeben, von dem natürlich erwartet wird, dass er gewinnt. Wenn du dann keine Leistung bringst, wirst du wieder nach Hause geschickt. So ist nun mal das Konzept und das ist nur fair", macht sich Felix da Costa nichts vor und hofft, dass er "keine zweite Chance bei Red Bull in Anspruch nehmen muss".

Wie es für ihn im kommenden Jahr weitergeht, weiß der Portugiese noch nicht hundertprozentig. "Wir müssen abwarten, was passiert. Vielleicht fahre ich eine weitere Saison in der World-Series, aber da bin ich mir noch nicht sicher." Insgeheim spekuliert Felix da Costa bereits auf den einen oder anderen Freitagseinsatz in der Formel 1, wobei Toro Rosso wohl Anlaufstelle Nummer eins sein dürfte.

"Bis jetzt habe ich noch nichts gehört, aber ich warte auf einen Anruf der großen Jungs", spricht der 21-Jährige die Verantwortlichen rund um Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko an unterstreicht seinen Tatendrang: "Ganz gleich, ob es auf die World-Series, die Formel 1 oder den Simulator hinausläuft, ich werde einfach mein Bestes geben."