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Abu Dhabi: Da Costa setzt am zweiten Tag die Bestzeit

Antonio Felix da Costa fuhr im Red Bull am zweiten Tag des Young-Driver-Tests in Abu Dhabi die Bestzeit - Erneut viele Aerodynamik-Messungen

(Motorsport-Total.com) - Bei erneut optimalen äußeren Bedingungen mit Sonnenschein und Lufttemperaturen von 30°C am Nachmittag fand auf dem "Yas Marina Circuit" der zweite Tag des Young-Driver-Tests statt. Nachdem gestern McLaren-Junior Kevin Magnussen die schnellste Zeit gefahren war, markierte heute Red-Bull-Testfahrer Antonio Felix da Costa die Bestzeit. Der Portugiese fuhr bereits am Vormittag eine Rundenzeit von 1:42.679 Minuten und war damit knapp eine halbe Sekunde schneller als Oliver Turvey (McLaren).

Antonio Felix da Costa

Antonio Felix da Costa war heute in Abu Dhabi der Schnellste Zoom

Im Vergleich zum Vortag steigerte sich da Costa gerade einmal um 17 Tausendstelsekunden, an die Zeit von Magnussen kam er nicht heran. McLaren teilte das Testprogramm wie schon gestern auf zwei Piloten auf. Am Vormittag saß zunächst Gary Paffett am Steuer des MP 4-27. Der DTM-Pilot fuhr 42 Runden und mit einer Bestzeit von 1:43.771 Minuten auf den fünften Patz der Tageswertung. Und war damit rund eine Sekunde langsamer als da Costa.

Wie schon gestern standen bei den Teams auch heute zahlreiche Aerodynamik-Messungen auf dem Programm. Besonders offensichtlich wurde dies bei Red Bull und Sauber, die ihre Fahrzeuge mit Messsonden bestückten. Aber auch die altbekannte FlowViz-Farbe, mit der die Luftströmung sichtbar gemacht wird, kam am Red-Bull-Heckflügel sowie im Heckbereich des Caterham zum Einsatz. Während Red Bull die Aerodynamik-Messungen am Nachmittag durchführte, fuhren die meisten anderen Teams an anderes Programm und schickten ihre Autos am Vormittag zu Messzwecken und am Nachmittag mit weichen Reifen auf die Strecke.

Debütant Mortara schlägt sich achtbar

Esteban Gutierrez

Esteban Gutierrez war als rollendes Messlabor im Einsatz Zoom

Drittschnellster war am Mittwoch Edoardo Mortara. Der Audi-Pilot aus der DTM fuhr bei seinem ersten Formel-1-Test für Lotus 75 Runden und war mit einer Rundenzeit von 1:43.418 Minuten 0,739 Sekunden langsamer als da Costa. Auf die Qualifying-Zeit von Kimi Räikkönen fehlten Mortara gut zwei Sekunden. Bei Lotus kam auf der Airbox ein Messgerät zum Einsatz, bei dem es sich offenbar um eine Spezialkamera handelt.

Auf Position vier reihte sich mit einer Zeit von 1:43.485 Minuten Sauber-Testfahrer Esteban Gutierrez ein. Der Mexikaner war mit insgesamt 94 Runden heute der mit Abstand fleißigste Fahrer des Tages. Gutierrez fuhr am Vormittag zunächst Aerodynamik-Messungen und längere Runs mit harten Reifen. Die Bestzeit kam gegen Ende des Testtages auf weichen Reifen zustande. Gutierrez fuhr nach Angaben von Sauber ein deutlich anderes Programm als Robin Frijns am Vortag.

Cecotto nur wenig langsamer als Vergne

Hinter Paffett wurde Johnny Cecotto junior (Toro Rosso) Sechstschnellster (1:44.569, +1,890). Für den Venezolaner, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, war es der zweite Formel-1-Test. Im Vorjahr war er in Abu Dhabi für Force India gefahren. Cecotto, der 76 Runden fuhr, war gut eine Zehntelsekunde schneller als Luiz Razia, der gestern den Toro Rosso gesessen hatte und nur rund fünf Zehntelsekunden langsamer als Stammfahrer Jean-Eric Vergne am Samstag im Qualifying.


Fotos: Young-Driver-Test in Abu Dhabi, Mittwoch


Schlusslicht war wie schon gestern Caterham-Pilot Giedo van der Garde (1:45.106, + 2,427). Der Niederländer, der einige neue Teile testete und Aerodynamik-Messreihen fuhr, steigerte sich im Vergleich zum Dienstag um mehr als acht Zehntelsekunden. Morgen findet der dritte und letzte Tag des Young-Driver-Tests in Abu Dhabi statt. Dann wird Robin Frijns als Belohnung für seine Meisterschaft in der Renault-World-Series den Red Bull fahren.

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