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Christian Horner: Um ein Haar das Jordan-Team gekauft

Bernie Ecclestone fädelte Verhandlungen zwischen Christian Horner und Eddie Jordan ein, doch es endete mit einem Pfennig-Angebot und Geschrei am Telefon

(Motorsport-Total.com) - Der heutige Red-Bull-Teamchef Christian Horner wäre fast Besitzer der Jordan-Mannschaft geworden. Wie er im offiziellen Formel-1-Podcast 'Beyond the Grid' schildert, hätte es im Jahre 2004 Gespräche über eine Übernahme gegeben - eingefädelt durch seinen guten Freund Bernie Ecclestone.

Christian Horner

Christian Horner war nahe dran, das Jordan-Team zu übernehmen Zoom

Horner, damals Teilhaber und Rennleiter der Formel-3000-Truppe Arden, war Ecclestone bei Verhandlungen über den kommerziellen Rahmen der Nachwuchsserie aufgefallen. Er machte seinen Job so gut, dass der Zampano ihn als Käufer des maroden Jordan-Rennstalls auserkor. Ecclestones Plan: das Team retten und verhindern, dass das Starterfeld schmilzt und TV-Gelder verloren gehen.

Es kam zu Gesprächen zwischen Horner und Jordan. "Aber umso konkreter es wurde, desto komplexer gestaltete es sich auch", sagt der Brite bei dem Gedanken an ein hoch verschuldetes Unternehmen und eine Infrastruktur, die massive Investitionen erfordert hätte. "Ich habe ihm schließlich ein Pfund Sterling geboten. Da ist er komplett durchgedreht und hat mich am Telefon angeschrien."

Doch die Story öffnete die Tür zu Red Bull: Helmut Marko - mit Horner aus der Formel 3000 bestens bekannt - stellte ihn 2004 Konzernboss Dietrich Mateschitz vor. Er besaß zwar kein Interesse an Jordan, aber an der Jaguar-Werksmannschaft. Nach der erfolgreichen Übernahme lud er Horner nach Salzburg ein, um ihm den Teamchef-Posten anzubieten. "Er hatte die Eier, einem 31-Jährigen die Verantwortung für sein Formel-1-Team zu geben", stellt Horner fest. Mateschitz wurde nicht enttäuscht.

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