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Caterham bis Bahrain mit Übergangsauto

Caterham-Teamchef Cyril Abiteboul bestätigt, dass Caterham bei der Entwicklung einen komplett anderen Plan fährt und sich dort befindet, wo man es erwartet hat

(Motorsport-Total.com) - Bisher durfte man von den Auftritten von Caterham in Australien enttäuscht sein. Marussia scheint am Konkurrenten um die rote Laterne vorbeigezogen zu sein, und bis auf ein illegales Flügelelement im Auspuff machten die Grün-Gelben auch bei den Wintertests wenig von sich reden. Doch bei dem Team, das in Malaysia Heimspiel hat, macht man sich keine Sorgen. Man verfolge einen genauen Plan, bestätigt Teamchef Cyril Abiteboul.

Cyril Abiteboul

Cyril Abiteboul hat einen genauen Plan bei der Entwicklung des Teams Zoom

"Wir haben eine Strategie gewählt, die ein wenig anders ist als die der anderen Teams. Wir setzen unser neues Auto derzeit noch gar nicht ein", behauptet der Nachfolger von Tony Fernandes. Man werde das Auto mit verschiedenen Paketen weiterentwickeln, das erste davon soll in Bahrain kommen. "Derzeit fahren wir ein Hybrid-Auto, deswegen stehen wir auch da, wo wir es erwartet haben. Das bedeutet aber nicht, dass wir da auch stehen möchten."

"Wir haben die Lücke zwischen Marussia und unserem Auto analysiert", ergänzt der Franzose, der den "Kampf" zwischen dem russischen Kontrahenten und Caterham herunterspielen möchte. "Wir sind nur Wettbewerber und würden gerne unseren Weg durch das Feld machen - aber vorwärts, nicht rückwärts." In Malaysia erwartet Abiteboul einen engen Kampf zwischen den beiden Teams: "Es sieht in der Hinsicht ziemlich ähnlich zu letztem Wochenende aus."


Fotos: Caterham, Großer Preis von Malaysia, Freitag


Besonders die Nutzung der Reifen, die Eingewöhnung der Fahrer sowie Fehler der Teams würden an diesem Wochenende den Unterschied ausmachen. "Darauf stellen wir uns ein. Unsere Teilhaber sind hier, also stellen wir sicher, dass wir denen auch eine gute Show bieten können." Dass das mit dem Übergangsauto nicht die einfachste Aufgabe wird, ist dem Teamchef bewusst. Deswegen blickt er lieber voller Optimismus auf das erneuerte Modell.

"Von der Entwicklung, die wir in den vergangenen zwölf Monaten gemacht haben, stammen zwei Drittel aus der vergangenen Saison und nur ein Drittel aus dem Winter. Und von diesem Drittel kommt die Hälfte von KERS. Also denke ich, dass wir eine realistische Chance haben, optimistisch zu sein", erklärt der Teamchef. "Im Windtunnel geschehen gute Dinge. Natürlich wollen wir sicherstellen, dass wir das Ganze in Bahrain auch in die Realität umsetzen können."