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Carlos Sainz: Bei McLaren hat James Key endlich Freiheiten

James Key besitzt bei McLaren deutlich mehr Möglichkeiten als bei Toro Rosso, meint Carlos Sainz - Der Spanier spricht aber von einer Eingewöhnungszeit

(Motorsport-Total.com) - Carlos Sainz ist davon überzeugt, dass McLaren für Technikchef James Key eine echter Schritt in der Karriere und eine große Möglichkeit sein wird. Beide kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Toro Rosso, und der Spanier weiß, dass Key bei McLaren nun mehr Möglichkeiten besitzt, als beim Red-Bull-Juniorrennstall.

James Key

James Key war in Bahrain erstmals für McLaren vor Ort Zoom

"Ich denke, er genießt hier etwas mehr Freiheiten", sagt Sainz zu 'Motorsport-Total.com'. "James hat ein unglaubliches Köpfchen und großartiges Talent. Er hat immer tolle Autos hinbekommen, von daher denke ich, dass McLaren der richtige Ort für ihn ist, wo er mehr Freiheiten genießt, um sein Talent auszuschöpfen."

Beim vorherigen Arbeitgeber Toro Rosso sei das in der Form nicht möglich gewesen. "Am Ende bist du Teil einer großen Organisation", spielt er auf die intensive Zusammenarbeit mit Red Bull an, ohne jedoch schlecht über seinen Ex-Arbeitgeber reden zu wollen. Es heißt, Key sei kein Fan der Kooperation gewesen, die ihn in seiner Arbeit durchaus eingeschränkt hat.

Zuvor war er bei Sauber und Force India in eher kleinen Teams mit eingeschränkten Finanzen unterwegs, doch nun habe er mit McLaren neue Möglichkeiten, so Sainz: "McLaren ist wie ein sehr großes Team. Wenn du eine Idee hast, dann kann sie hier in relativ kurzer Zeit umgesetzt werden", sagt der Spanier. "Ich denke, dass er hier gute Ideen umsetzen und sie rennbereit machen kann."


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Sainz möchte Key dabei in jeglicher Hinsicht unterstützten. Er glaubt, dass er die richtigen Werkzeuge habe, um mit Key zusammenzuarbeiten - auch weil er bei Renault schon Erfahrung in Mittelfeld-Autos mitbringt. "Hoffentlich können wir das Team ein wenig voranbringen."

Bis dahin könnte es aber noch eine Weile dauern. Der neue McLaren-Mann müsse sich erst einarbeiten, das Team kennenlernen und verstehen, worüber sich die Fahrer beim Auto beschweren. "Er wird ein paar Monate Eingewöhnung brauchen", so Sainz. "Sobald er alles verstanden und sich eingearbeitet hat, wird er anfangen zu arbeiten - ein wenig am Auto für dieses Jahr, doch vor allem am nächstjährigen Fahrzeug."

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