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Button fürchtet: Neuer McLaren noch nicht konstant

Phasenweise schnell, aber noch unberechenbar: Das neue McLaren-Design stimmt Jenson Button für die komplette Saison 2013 dennoch optimistisch

(Motorsport-Total.com) - Gestern Bestzeit durch Sergio Perez, heute mit Jenson Button nur Siebter, Rückstand fast eine Sekunde auf Spitzenreiter Fernando Alonso - die McLaren-Performance bei den Testfahrten in Barcelona schwankt von Tag zu Tag stark. Noch dazu stand Button nach der Mittagspause gut eine Stunde an der Box, weswegen er es in den sieben Stunden der Session auf gerade mal 71 Runden schaffte. Doch das war keine Folge eines technischen Defekts, sondern vielmehr eines umfangreichen mechanischen Umbaus, nach dem sich das Team auf Longruns inklusive Boxenstopp-Simulationen konzentrierte.

Jenson Button

Jenson Button blieb heute eine Sekunde über der Bestzeit von Fernando Alonso Zoom

Für morgen stehen weitere Aerodynamik-Tests auf dem Programm, falls das Wetter halten sollte. Diese könnte McLaren derzeit gut gebrauchen, denn nach sieben Testtagen sind die Ingenieure noch nicht so weit, den MP4-28 hundertprozentig zu verstehen. Auch Button weiß nicht, wo er mit dem komplett neuen Design momentan steht: "Schwer zu sagen, wo das Auto liegt. Manchmal fühlt es sich gut an, manchmal auch nicht", erklärt er.

"Es geht derzeit darum, das Auto zu verstehen, zu verstehen, wie es funktioniert, sicherzustellen, dass es so funktioniert, wie wir das erwarten", fährt Button fort und gibt offen zu: "Manchmal war das nicht der Fall. Dafür läuft es ein andermal wieder ziemlich gut. Heute fuhr ich 1:22.8, was ich angesichts der Benzinmenge, die ich im Tank hatte, für keine schlechte Zeit halte. Und die 1:21.8 von 'Checo' gestern auf weichen Reifen war auch ziemlich gut."


Fotos: McLaren, Testfahrten in Barcelona, Donnerstag


Bisher sogar die schnellste Zeit der Barcelona-Testwoche, knapp vor der heutigen Alonso-Bestmarke. Aber der McLaren ist anscheinend ziemlich unberechenbar: "In Jerez zeigten wir Pace, aber es gab auch andere Situationen, in denen wir die Pace nicht hatten. Wir wissen nicht, wo wir stehen, und es bringt nichts, uns mit anderen zu vergleichen. Wir müssen unsere eigenen Probleme lösen und das Beste aus dem Auto herausholen."

So wie 2011, als McLaren einen völligen Fehlstart in den Testwinter fabrizierte, dann aber bis zum ersten Grand Prix in Australien noch einen spektakulären Turnaround schaffte. Hintergrund des schwierigen Auftakts mit dem neuen MP4-28 ist diesmal vermutlich, dass das Auto auf ein stark verändertes Design aufsetzt, wohingegen die meisten anderen Teams dem Credo "Evolution statt Revolution" folgten. Aber Button unterstützt den Kurs der Technikabteilung in Woking.

Jenson Button

Jenson Button weiß noch nicht so recht, wo er den neuen McLaren einordnen soll Zoom

"Wenn wir dieses Jahr mit dem letztjährigen Auto beginnen würden, nur ein bisschen verändert, dann hätten wir beim ersten Rennen wahrscheinlich ein sehr gutes Auto", räumt er ein. Aber: "Ob es besser als der MP4-28 wäre? Weiß ich nicht. Und nach drei oder vier Rennen würden wir realisieren, dass wir am Ende des Entwicklungspotenzials angekommen sind. Für uns ist es wichtig, im Winter ein neues Auto zu entwickeln, mit dem man während der Saison eine starke Entwicklungskurve erreichen kann."

"Mit 19 Rennen ist es eine lange Saison", fährt der Brite fort. "Es geht darum, die ganze Saison über stark zu sein, nicht nur in den ersten paar Rennen. Ich hoffe, dass wir in Melbourne konkurrenzfähig sein werden. Es ist eine Strecke, die ich liebe und auf der ich schon seit einigen Jahren immer sehr stark war. Aber es besteht die Möglichkeit, dass andere Teams die Basis aus dem Vorjahr nur weiterentwickelt haben und daher dort sehr gut unterwegs sein werden."

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