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Bringt Panasonic Kobayashi zu Renault?

Kamui Kobayashi könnte neben Robert Kubica bei Renault landen oder für ein neues Team mit Know-how von einer Kölner Ingenieursgruppe fahren

(Motorsport-Total.com) - Bis zu seinem Freitagseinsatz beim Grand Prix von Japan war Kamui Kobayashi in Formel-1-Kreisen kaum jemandem ein Begriff, doch seit seinen Rennteilnahmen in Brasilien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist der 23-Jährige plötzlich in aller Munde - und das nicht nur bei den Fans, denen sein kämpferischer Fahrstil gefällt, sondern auch bei den Teamchefs.

Kamui Kobayashi

Kamui Kobayashi: Überschätzter Japaner oder lange unentdecktes Supertalent?

Peter Sauber gibt ganz offen zu, dass ihn der junge Japaner reizt, und auch bei Lotus gehört Kobayashi zu den potenziellen Kandidaten. Unter Umständen könnte er aber sogar bei Renault unterkommen, denn die Franzosen suchen für nächstes Jahr noch eine geeignete Nummer zwei - Robert Kubica hat laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' einen Vertrag unterschrieben, der ihm eine gewisse Sonderstellung einräumt.#w1#

Außerdem hören wir aus Paris, dass Renault nach dem Ausstieg der Großbank ING noch Sponsorgelder in der Höhe von mindestens 30 Millionen Euro sucht, um das Formel-1-Programm innerhalb des Konzerns finanziell rechtfertigen zu können. Sollten keine Gelder mehr gefunden werden, könnte Vorstandschef Carlos Ghosn den Stecker ziehen und zumindest einen Teilverkauf an russische Investoren abwickeln.

Hier kommen Panasonic und Toyota ins Spiel: Das Elektronikunternehmen Panasonic arbeitet zwar auf B2B-Ebene weiterhin mit der Toyota Motor Corporation zusammen, möchte aber angeblich auch als Sponsor in der Formel 1 bleiben. Das Toyota-Sponsoring ließ sich Panasonic pro Jahr geschätzte 40 Millionen Euro kosten - 40 Millionen Argumente für Renault, Kobayashi unter Vertrag zu nehmen, der zudem auch weiterhin von Toyota unterstützt wird.

Zwischen Panasonic und Renault gibt es außerdem eine weitere Verbindung, die bisher von der Fachpresse noch nicht aufgegriffen wurde: Nissan wird 2010 das Elektroauto LEAF auf den Markt einführen, für dessen Antrieb Lithium/Ionen-Batterien notwendig sind. Dieser Auftrag könnte an Panasonic ausgelagert werden. Ebenfalls interessant: Bei Nissan ist unverändert Renault-Konzernchef Ghosn Geschäftsführer.

Gut möglich aber auch, dass Kobayashi für jenes Team fahren wird, das möglicherweise aus den Toyota-Resten hervorgehen könnte. Denn in Köln existiert weiterhin eine 150 Mann starke Gruppe unter Pascal Vasselon, die zumindest als beratendes Unternehmen im Motorsport aktiv bleiben könnte - oder sogar als Entwickler eines kompletten Rennwagens (für Zorán Stevanovic?), wie es beispielsweise auch Dallara für Campos vorzeigt...

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