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Bottas: "Ich weiß, ich kann's noch besser"

Von einem Getriebeschaden eingebremst, aber vom Team gelobt: Valtteri Bottas landete am ersten Testtag in Abu Dhabi auf Platz sieben

(Motorsport-Total.com) - Ähnlich wie Jean-Eric Vergne (bei Toro Rosso) hat auch Valtteri Bottas diese Woche in Abu Dhabi die Chance, sich mit einer überragenden Performance für ein Stammcockpit zu empfehlen. Der Williams-Testfahrer wurde heute allerdings von einem Getriebeschaden gebremst und landete nach 71 Runden auf Platz sieben. Rückstand auf Vergnes Bestzeit: 3,107 Sekunden.

Valtteri Bottas

Valtteri Bottas möchte seine Minichance auf ein 2012er-Stammcockpit nutzen Zoom

Bottas ließ dabei Oliver Turvey im höher eingeschätzten McLaren oder auch Sam Bird im Mercedes hinter sich, blieb aber relativ deutlich hinter Formel-1-Debütant Fabio Leimer im Sauber zurück. Die Zeiten seriös zu bewerten, ist jedoch kaum möglich, schließlich erlaubten nur die wenigsten Teams ihren "Young Drivers", auf Zeitenjagd zu gehen, um die Zeit auf der Strecke produktiv zu nutzen. So fuhr auch Bottas mit einigen neuen Teilen, darunter der 2012er-Kaminauspuff.

"Valtteri hatte einen guten ersten richtigen Testtag im Auto, nachdem er zuvor schon Geradeaus-Tests für unser Team absolviert hatte", erklärt Renningenieur Tom McCullough. "Er stürzte sich direkt hinein und leistete wirklich gute Arbeit, sodass wir uns durch ein ziemlich langes Testprogramm wühlen und alle Daten, die wir brauchen, sammeln konnten. Es war von seiner Seite eine gute Leistung, sehr konstant und mit gutem technischen Feedback."


Fotos: Valtteri Bottas, Young-Driver-Test in Abu Dhabi, Dienstag


Allerdings verlor der 22-jährige Finne, hinter Kimi Räikkönen und Adrian Sutil der dritte Kandidat auf die Nachfolge von Rubens Barrichello (der sich selbst ebenfalls noch Chancen auf eine Vertragsverlängerung ausrechnen darf), wegen eines Getriebeschadens viel Zeit. Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt: "Das untersuchen wir gerade", sagt McCullough, "aber insgesamt war es ein produktiver Tag, an dem wir Teile für das nächstjährige Auto evaluieren konnten."

Auch dank der exzellenten technischen Aussagen, die der amtierende GP3-Meister lieferte. "Ich konnte dem Team bei einigen interessanten Tests helfen", weiß Bottas um sein gutes Feedback. Allerdings wäre er anscheinend gerne noch einen Tick schneller gewesen: "Ich freue mich schon darauf, morgen wieder im Auto zu sitzen, weil ich noch mehr zu lernen habe und weiß, ich kann's noch besser als heute."

¿pbvin|512|4249||0|1pb¿"Ich habe meinen ersten richtigen Testtag aber genossen", fährt er fort. "Es hat nicht lange gedauert, mich ans Auto zu gewöhnen, aber es gab schon ein paar Dinge, die neu für mich waren. Es gibt viel mehr Anpressdruck und Leistung als bei den Autos, die ich gewöhnt bin, aber ich mag das und der Tag ist gut gelaufen. Körperlich ist es sehr anstrengend, aber ich habe hart dafür trainiert und auch wenn es extrem heiß ist, kann ich mich hundertprozentig auf's Fahren konzentrieren."

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