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BMW-Williams auf Pole-Position-Kurs

Im letzten Freien Training veränderten sich die Kräfteverhältnisse im Vergleich zum Freitag recht deutlich

(Motorsport-Total.com) - War das McLaren-Mercedes-Team am Freitag noch dominant, so waren es am Samstagmorgen im letzten Freien Training vor dem Qualifying die BMW-Williams, die den stärksten Eindruck hinterließen. Mit 1:15.355 Minuten war Ralf Schumacher beinahe eine Sekunde schneller als Mika Häkkinen am Vortag. Teamkollege Juan-Pablo Montoya lag mit 0.394 Sekunden Rückstand dahinter. Ralf Schumacher könnte nach zwei Siegen auf dem Nürburgring endlich seine erste Pole Position herausfahren.

Ralf Schumacher

Ralf Schumacher könnte seine erste Pole Position herausfahren

Auf Rang 3 kam Rubens Barrichello mit eine halben Sekunde Rückstand. Teamkollege Michael Schumacher konnte im 4. Freien Training wegen Hydraulikproblemen nicht fahren und wurde deshalb mit 0.953 Sekunden Rückstand nur auf dem sechsten Platz geführt. Gibt das Freie Training das Kräfteverhältnis realistisch wieder, so sollten sich die beiden Schumacher-Brüder am Mittag einen Kampf um die Pole Position liefern.

Die Silberpfeile wirkten bei weitem nicht so stark wie noch am Freitag. Mika Häkkinen hatte 0.683 Sekunden Rückstand und wurde Vierter, Teamkollege David Coulthard kam einen Platz dahinter mit 0.882 Sekunden Rückstand auf den fünften Platz. Es sieht fast so aus, als sollte man nach Kanada auch auf dem Nürburgring im Qualifying-Trim gegenüber der Konkurrenz im Nachteil zu sein.

Auf Rang 7 und 8 platzierten sich mit Jarno Trulli und Heinz-Harald Frentzen beide Jordan-Honda, die bis auf ein technisches Problem ganz am Schluss am Auto von Frentzen ein reibungsloses Training erlebten. Während Trulli 1.030 Sekunden Rückstand hatte, fehlten Frentzen auf die Bestzeit von Ralf Schumacher 1.052 Sekunden.

Bei BAR-Honda war es Olivier Panis, der als Neunter mit 1.270 Sekunden Rückstand der Schnellste war. Teamkollege Jacques Villeneuve leistete sich erneut Ausflüge neben die Strecke und kam mit 1.651 Sekunden Rückstand auf den zwölften Platz. Zwischen die beiden BAR-Honda schoben sich beide Sauber, wobei Kimi Räikkönen erneut um einen Hauch schneller war als Nick Heidfeld.

Eddie Irvine pilotierte den Jaguar mit 2.254 Sekunden Rückstand auf den 13. Platz, Teamkollege Pedro de la Rosa wurde 18. Bei Prost kam Luciano Burti auf Rang 15, Jean Alesi wurde 17. Enrique Bernoldi im Arrows wurde 14., Teamkollege Jos Verstappen, dessen Vertragsverlängerung vor wenigen Minuten bekannt gegeben wurde, landete auf Rang 19.

Benetton-Pilot Giancarlo Fisichella kam mit 2.430 Sekunden Rückstand auf Platz 16, Teamkollege Jenson Button ließ der Römer als 20. damit abermals weit hinter sich. Das Feld komplettierten die beiden European-Minardi auf den Plätzen 21 und 22. Fernando Alonso hatte 3.809 Sekunden Rückstand, Tarso Marques 4.853 Sekunden.