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  • 25.06.2016 · 14:29

  • von Benjamin Horbelt

BMW Procar-Serie feiert mit Verstappen und Lauda Comeback

Beim Grand Prix von Österreich lassen Motorsport-Legenden die BMW Procar-Serie im Rahmenprogramm auferstehen - Mit dabei ist auch Jos und Max Verstappen

(Motorsport-Total.com) - Am kommenden Wochenende steht im Formel-1-Kalender 2016 der Grand Prix von Österreich an. Im Rahmenprogramm werden bei der sogenannten Legends Parade internationale Rennsportidole in der Steiermark Gas geben. Neben Niki Lauda und Gerhard Berger werden unter anderem Dieter Quester, Jochen Mass und Hans-Joachim Stuck dabei sein. Außerdem wird Jos Verstappen fahren, der seinen Sohn Max Verstappen mit in das Cockpit nimmt.

Gerhard Berger

Gerhard Berger gibt in Spielberg im Rahmenprogramm Gas Zoom

1979 und 1980 war die BMW Procar-Serie an den europäischen Formel-1-Wochenden ein Teil des Rahmenprogramms. Die jeweils fünf trainingsschnellsten Formel-1-Piloten fuhren dabei mit Tourenwagen-Fahrern auf einem Drittel der jeweiligen Grand-Prix-Distanz. Technische Basis für die Procar-Serie war die Weiterentwicklung des Supercars BMW M1 zur Rennversion. Der Reihen-Sechszylindermotor mit 3,5 Litern Hubraum und vier Ventilen pro Zylinder leistete 470 PS und sorgte wegen des Gewichts von 1.020 Kilogramm und der aerodynamisch optimierten Höhe von nur 110 Zentimetern für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 310 km/h.

Dem Gesamtsieger der Procar-Serie winkte ein Straßen-M1, dem Zweitplatzierten ein BMW 528i und dem dritten ein BMW 323i. Die Serie existierte zwei Jahre. Neben Niki Lauda nahmen auch Nelson Piquet, Emerson Fittipaldi, Alan Jones, Alain Prost und Mario Andretti daran teil. Im Jahr 1979 holte sich Niki Lauda sogar den Titel. Zu Beginn der Saison 1980 wollte BMW als Motorenlieferant in die Formel 1 einsteigen, sodass sämtliche Kapazitäten der Motorsport-Abteilung auf diese neue Aufgabe verlagert wurden. Die Procar-Serie wurde damit eingestellt.


Großer Preis von Österreich

Die Formel 1 gastiert vom 1. bis 3. Juli in Spielberg (Tickets). Gerhard Berger drehte vor seinem Auftritt im Rahmenprogramm des Grand-Prix-Wochenendes gemeinsam mit dem ehemaligen österreichischen Formel-1-Piloten Dieter Quester ein paar Runden am Red Bull Ring: "Es ist die Summe an Emotionen, die mich an alten Autos im Allgemeinen und dem BMW Procar im Besonderen begeistert. Der Geruch. Der Klang. Der berühmte Reihensechszylinder im Heck. Du kriegst den Sound dein Leben lang nicht mehr aus dem Ohr, und wenn du vom Gas gehst, schießt er Flammen aus dem Auspuff", zeigt sich der Tiroler begeistert.

"Es ist die Summe an Emotionen, die mich an alten Autos im Allgemeinen und dem BMW Procar im Besonderen begeistert." Gerhard Berger

Niki Lauda ist zum dritten Mal dabei und schließt sich der Freude an: "Da macht es klick und alles ist wie früher. Wenn mich der Berger überholt, werde ich versuchen, ihn zurück zu überholen, logisch", gibt Lauda die Kampfansage heraus.

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