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Bewunderung von Sohn Robin: Kimi Räikkönens irre Portimao-Runde 2020

Während sich Sohn Robin den irren Portimao-Start mehrmals angesehen hat, zeigt sich Kimi Räikkönen selbst pragmatischer: "Ich war ja dabei"

(Motorsport-Total.com) - Mit Portimao kehrt Kimi Räikkönen an diesem Wochenende an einen Ort zurück, an dem er eine der besten Startrunden der Formel-1-Geschichte hingelegt hatte. Im Vorjahr war der Alfa-Romeo-Pilot nur auf Rang 16 gestartet, überholte aber auf feuchter Piste Konkurrent um Konkurrent und lag eine Runde später schon auf dem sechsten Rang.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen legte 2020 eine der sensationellsten Runden hin Zoom

Sohn Robin scheint von der Performance seines Vaters angetan zu sein: "Mein Sohn hat es schon ein paar Mal geschaut, das ist sicher", erzählt der Finne vor dem Wochenende. Er selbst hingegen musste sich die Runde eigentlich nicht mehr anschauen: "Ich war ja dabei. Ich weiß also, was passiert ist."

Es war eine verrückte Runde damals. Selbst die beiden Mercedes hatten Probleme und mussten in der Startphase ihre Führung an den McLaren von Carlos Sainz abgeben. "Es waren seltsame Umstände damals, weil der Regen kam, es aber nicht nass genug für Regenreifen war", so Räikkönen, dessen guter Start ihm damals aber nichts nützte.

Denn Punkte bekam er am Ende nicht, weil er nur als Elfter ins Ziel kam. "Es hätte besser sein können", sagt der Finne. "Mit Sicherheit hätte ich diese erste Runde gegen ein paar Punkte getauscht."

Diese hätte Alfa Romeo auch 2021 bitter nötig, denn als eines von drei Teams hat man nach dem zweiten Saisonrennen noch keinen Zähler. Dabei war Räikkönen in Imola eigentlich sogar in die Punkte gefahren, bekam unter kuriosen Umständen aber noch eine Strafe aufgebrummt, die ihn aus den Top 10 spülte.

Mit der Leistung des Autos war der "Iceman" zuletzt in Imola nicht so zufrieden wie in Bahrain. "Hoffentlich können wir hier wieder besser sein. Dann schauen wir, was wir bekommen."

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