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Berufung der Lotus-Gruppe angeblich abgewiesen

Laut Tony Fernandes hat das Oberste Gericht in London die geplante Berufung der Lotus-Gruppe gegen das letzte Urteil abgewiesen

(Motorsport-Total.com) - Der Streit um die Verwendung des Namens Lotus in der Formel 1 scheint heute ein Ende genommen zu haben. Denn laut Tony Fernandes, Chef des Lotus-Teams, wurde die Berufung der Lotus-Gruppe gegen das Ersturteil vom 27. Mai vom Obersten Gerichtshof in London abgeschmettert.

Tony Fernandes

Tony Fernandes darf weiterhin die Marke Team Lotus verwenden

"Großartiger Tag für das Team Lotus vor Gericht", schreibt Fernandes auf Twitter. "Uns wurden die Verfahrenskosten rückerstattet und Richter Smith hat die Bitte um Erlaubnis auf Berufung der Lotus-Gruppe abgewiesen." Zumindest für das Londoner Gericht scheint der Rechtsstreit Lotus vs. Lotus damit beendet zu sein. Ob sich weitere Gerichte damit beschäftigen werden, entzieht sich derzeit unserer Kenntnis.

Vorerst bleibt damit alles wie gehabt: Fernandes darf seinen Rennstall Team Lotus nennen, die Lotus-Gruppe behält aber das Recht auf exklusive Verwendung des Namens Lotus als eigenständigen Begriff (also ohne den Zusatz "Team"). Das gilt auch für die Formel 1.

Genau genommen hat sich also mit dem Ende des Verfahrens nichts geändert, denn beide betroffenen Teams dürfen sich weiterhin - in marginal unterschiedlicher Form - der Namenskombination Lotus-Renault bedienen.