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Berthon: Probleme mit der Größe

GP2-Pilot Nathanael Berthon liefert beim finalen Testtag eine solide Leistung ab - Lediglich die Größe des Franzosen verursacht Probleme

(Motorsport-Total.com) - Am dritten Tag des Young-Driver-Tests in Abu Dhabi konnte Nathanael Berthon mit seiner Bestmarke von 1:45.839 die zwölfte Position sicherstellen. Er war etwas mehr als eine Sekunde langsamer als Stammpilot Daniel Ricciardo. Probleme bereitete dem 22-jährigen Franzosen lediglich die Anpassung ans Auto.

Nathanaël Berthon

Nathanael Berthon war von dem Drumherum in der Formel 1 begeistert Zoom

"Ich bin sehr groß und die Anpassung war nicht ideal. Ich denke aber, dass meine Leistung gut war. Die Ingenieure teilten mir mit, dass sie mit dem Test sehr zufrieden waren. Das dient mir für die Zukunft", erklärt er. "Es war eine großartige Erfahrung, die viel zu kurz war. Ich hätte gerne mehr Zeit im Auto verbracht."

"Am meisten überraschte mich nicht das Auto selbst sondern das Drumherum. Es ist sehr beeindruckend, zu sehen, an wie vielen verschiedenen Dingen das Team arbeitet. All die Daten, die sie sich ansehen, sind beeindruckend. Das Auto ist deutlich besser ausbalanciert als ein GP2-Auto. Das Bremsen ist gut und mein Lieblingsteil ist das Lenkrad, das sehr leicht ist", so Berthon.


Fotos: Young-Driver-Test in Abu Dhabi


Renningenieur Angel Baena war mit den Erkenntnissen des letzten Testtages durchaus zufrieden: "Der heutige Arbeitsplan war recht intensiv. Wir sind mit dem Ablauf zufrieden. Sowohl das Team als auch der Fahrer haben einen perfekten Job geleistet. Wir haben das Programm beendet. Wir hatten für heute diverse Reifentests geplant, um ein besseres Verständnis für den Abbau und das Verhalten in den ersten Runden zu bekommen. Zudem haben wir einige Tests an den Kontrollsystemen durchgeführt und Anpassungen für das nächstjährige Auto gemacht."

"Wir hatten mit dem Fahrer eine gute Verbindung. Er passte sich sehr schnell an das Auto an. Man konnte sehen, dass er sehr motiviert, mutig in schnellen Kurven und gleichzeitig sehr professionell war", lobt Baena.