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  • 29.06.2022 · 14:12

  • von Kevin Hermann

Bernie Ecclestone sicher: Toto Wolff denkt über Hamilton-Rausschmiss nach

Vor dem Formel-1-Wochenende in Silverstone kritisiert Bernie Ecclestone Lewis Hamilton für sein Auftreten auf und neben der Strecke in dieser Saison

(Motorsport-Total.com) - Der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat vor dem Großen Preis von Großbritannien in einem Interview gegenüber der 'Daily Mail' für Schlagzeilen gesorgt, als er sich über Lokalmatador Lewis Hamilton außerordentlich kritisch äußerte. Für den Briten ist es womöglich die härteste Formel-1-Saison seiner Karriere.

Bernie Ecclestone

Ex-Formel-1-Chef Bernie Ecclestone im Fahrerlager Zoom

"Ich glaube nicht, dass sich Lewis anstrengt und es scheint ihn nicht zu stören, dass sie verlieren", glaubt Ecclestone bemerkt zu haben. "Daher denke ich, dass Toto [Wolff, Mercedes-Teamchef] die Nase ein bisschen voll hat."

"Er hat eine kämpferische Natur, aber er nimmt das Verlieren für meinen Geschmack ein bisschen zu leicht", fügt er hinzu. Zugleich bietet er Hamilton und dem Mercedes-Teamchef eine Lösung für das vermeintliche Dilemma an.

Ecclestone: "Toto könnte sich 20 Millionen Pfund sparen!"

"Lewis könnte seinen Sitz an Toto verkaufen: 'So viel bekomme ich, ich werde zurücktreten und gib mir die Hälfte von dem, was ich bekommen würde.' Toto kann dann einen seiner magischen Deals abschließen und jemandem weniger Geld anbieten und 20 Millionen Pfund behalten", erklärt Ecclestone.

Mit einem geschätzten Jahressalär von 40 Millionen Pfund ist Hamilton für Mercedes nicht gerade billig. Da Toto Wolff zudem Anteilseigner am Mercedes-Team ist und somit finanziell selbst an Kosteneinsparungen profitieren würde, sei dieses Szenario laut Ecclestone nur logisch: "Niemand muss Toto das sagen, denn er hat selbst schon daran gedacht."

Ecclestone: Russell ist gut, aber Hamilton auch schlecht


Fotostrecke: Ecclestones Skandale und Skandälchen

Dass der siebenmalige Weltmeister in dieser Saison bisher das Nachsehen gegen seinen Teamkollegen George Russell hat, liegt laut dem Ex-Formel-1-Boss jedoch nicht nur an der großartigen Performance des neuen Mercedes-Piloten.

"Ich hätte nicht gedacht, dass er so gut ist, aber er hat einen hervorragenden Job gemacht", so Ecclestone über Russell. "Ich bin überrascht. Oder ist es so, dass Lewis einen schlechten Job macht? Ein bisschen von beidem."

"Ich glaube auch nicht, dass er George aktiv hilft. Ich glaube nicht, dass er irgendetwas tut und ich glaube nicht, dass er sich zu sehr kümmert. Er ist nicht bereit, sich so anzustrengen, um zu gewinnen, wie er es zuvor immer getan hat."

Ecclestone sicher: Hamiltons Rückenprobleme nur Schauspielerei

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton hatte nach dem Grand Prix von Aserbaidschan Mühe, überhaupt aus dem Auto zu kommen Zoom

Dass Hamilton mehr unter dem 'Bouncing' des W13 leide, lässt Ecclestone nicht gelten: "Das ist alles absoluter Schwachsinn! George ist größer und wenn es irgendjemandem passiert wäre [Rückenschmerzen], dann ja wohl ihm."

Über die Situation in Aserbaidschan, als Hamilton vor Schmerzen kaum aus dem Auto kam, sagt er: "Es hatte ein bisschen was von Nigel Mansell. Nigel stieg aus dem Auto aus und rieb sich das linke Bein, als hätte er es gebrochen. Im nächsten Moment wäre es dann sein rechtes Bein gewesen."

Doch nicht nur mit dem sportlichen Auftreten von Hamilton ist Ecclestone nicht einverstanden: "Ich weiß nicht, was er immer in diesen komischen Klamotten zu suchen hat. Hat er ein Geschäft damit? Will er damit Aufmerksamkeit erregen? Vielleicht ist das der Grund."

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