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Berger über Vettel: "Kann etwas ganz Großes werden"

Wenn Sebastian Vettel so weitermacht, kann er laut seinem früheren Teamchef Gerhard Berger noch für viele Sternstunden sorgen

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel dominiert die Formel 1 momentan so, wie sie zuletzt während der Erfolgsära von Michael Schumacher und Ferrari in den Jahren 2001 bis 2004 dominiert wurde. Schon in den letzten vier Saisonrennen 2010 war der Red-Bull-Pilot eine Klasse für sich - und nun gibt er auch am dritten Rennwochenende 2011 noch immer den Ton an.

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel könnte laut Gerhard Berger Formel-1-Geschichte schreiben

Pole-Position in Schanghai, während der Teamkollege auf Platz 18 steht - es läuft einfach bei Vettel. "Das kann etwas ganz Großes werden", vermutet sein früherer Teamchef Gerhard Berger im Interview mit 'Welt Online'. "Ich kenne Vettel seit seiner Zeit 2007 bei Toro Rosso. Da ist uns ausgefallen, dass er sehr, sehr schnell ist und die Herausforderungen mit Herz und Hirn meistert. Dass er jetzt schon Weltmeister ist, hätte ich nicht für möglich gehalten."

Zwar schaffte Vettel als damals 21-Jähriger das "Wunder von Monza", indem er auf Toro Rosso von der Pole-Position aus seinen ersten Grand Prix gewann, aber lange Zeit wurde er von Kritikern nicht so ernst genommen wie etwa Fernando Alonso - auch nicht von Berger: "Vergangene Saison war für mich Alonso der beste Fahrer", so der Österreicher. Aber: "Mittlerweile halte ich Vettel für den Besten. Alonso ist am Zenit seines Leistungsvermögens, Vettel hat ihn noch nicht erreicht."

"Er ist der beste Fahrer im besten Auto", steht für Berger, selbst immerhin zehnfacher Grand-Prix-Sieger, fest. "Er wollte jüngster Weltmeister werden, der erste für Red Bull; er wollte besser sein als sein Teamkollege Mark Webber. All das ist ihm gelungen. Die vielen Rucksäcke hat er abgelegt und kann befreit losfahren. Ihm wachsen Flügel. Er ist in einer Phase, in der er mit jedem Rennen ein Stück besser wird."

¿pbvin|512|3609||0|1pb¿Webber hingegen befindet sich nach einer starken Saison 2010 auf dem absteigenden Ast, war in den ersten drei Rennen nicht einmal mehr im Schatten von Vettel. Dass dann auch noch die Verträge der 50 wichtigsten Mitarbeiter (Vettel eingeschlossen) bis 2014 verlängert wurden, der eigene aber nicht, sei "mental schwer zu verkraften", weiß Berger. Trotzdem geht er davon aus, dass Webber dieses Jahr noch Rennen gewinnen wird.

Frage der Kollegen von 'Welt Online': Ist Webber derjenige, der Rubens Barrichello für Schumacher bei Ferrari war?" Berger antwortet: "Es sieht danach aus. Sebastian war schon vergangene Saison schneller als Webber, dann zeigte er Mitte der Saison etwas Nerven. Jetzt ist die Kluft zwischen beiden riesig. Die Rollen sind eindeutig verteilt." Vettel hat die Nummer eins inzwischen nicht mehr nur auf dem Auto, sondern er hat sie auch verinnerlicht...

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