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Berger: Rosberg schlug uns mit elf Jahren beim Backgammon

Erinnerungen an den jungen Nico Rosberg: Wie er als Kind die Erwachsenen beim Backgammon abzockte und eine scheinbar unlösbare Rechenaufgabe knackte

(Motorsport-Total.com) - Der neue Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg gilt nicht als schnellster Pilot der Königsklasse des Motorsports, doch als einer der intelligentesten. Bei seinem Abitur erreichte der heute 31-Jährige einen Notenschnitt von 2,1, außerdem spricht er fließend Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Aber schon viel früher hat der Sohn von Keke Rosberg mit seiner Intelligenz beeindruckt.

Gerhard Berger, Nico Rosberg

Nico Rosberg beeindruckte Gerhard Berger schon als elfjähriger Junge Zoom

Und zwar den Österreicher Gerhard Berger, der ihm später als BMW-Motorsportdirektor seinen ersten Formel-1-Test ermöglichte und zuletzt die Vertragsverhandlungen für Rosberg mit Mercedes führte. "Nico hat schon als 11-Jähriger wie ein Großer Backgammon gespielt", erinnert sich der ehemalige Teamkollege von Ayrton Senna gegenüber 'Sky.de' an den jungen Nico Rosberg. "Ich war ja mit dem Keke befreundet und kann mich gut daran erinnern: Er hat die Großen immer alle geschlagen."

Berger hat Rosberg damals als "lieben Bub" in Erinnerung. Doch nicht nur ihm fiel schon früh auf, dass Rosberg für sein Alter außergewöhnlich klug ist. Das gilt auch für Rennfahrer-Coach Walter Penker, der mit dessen Formel-3-Teamkollegen Andreas Zuber, aber auch mit Manor-Pilot Pascal Wehrlein arbeitete.

"Als Nico noch ein Kind war, da habe ihm eine Rechenaufgabe gestellt, die in seinem Alter unlösbar erschien", erinnert sich der Österreicher. "Aber er hat sich ruhig in eine Ecke gesetzt und eine ganze Stunde gerechnet. Am Ende hatte er die Lösung. Alle anderen Kinder hätten nach drei Minuten aufgegeben."

Intelligenz gepaart mit Willenskraft - das hat Rosberg, dem es im dritten Jahr mit Lewis Hamilton nicht mehr viele zugetraut hätten, den Briten zu besiegen, am Ende den Titel beschert. Und die Statistik beweist, was dieser Erfolg wert ist, denn Hamilton liegt mit seinen 53 Grand-Prix-Siegen in der ewigen Statistik nur noch hinter Michael Schumacher.

Den Rosberg in der gemeinsamen Mercedes-Zeit wie fast all seine Teamkollegen vor seinem aktuellen Teamkollegen meist im Griff hatte. "Nico hat fast all seine Teamkollegen geschlagen", bestätigt Berger. "Sogar der Michael Schumacher hat sich die Zähne an ihm ausgebissen. Erst jetzt mit Lewis Hamilton hat er jemanden gefunden, der wirklich eine harte Nuss ist."

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