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  • 24.06.2001 · 10:33

  • von Fabian Hust

Beide Ferrari im Warm Up vorne

Das Ferrari-Team hinterließ im Warm Up zum Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring den stärksten Eindruck

(Motorsport-Total.com) - Mit einer Bestzeit von 1:18.209 Minuten ist Ferrari-Pilot Rubens Barrichello am Sonntagmorgen auf dem Nürburgring nach 13 Runden die Bestzeit gefahren. Teamkollege Michael Schumacher kam nach 15 Runden mit 0.162 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz. Beide Piloten fuhren ungewöhnlich konstante Rundenzeiten, was für das Rennen ein gutes Zeichen ist.

Rubens Barrichello

Ferrari-Pilot Rubens Barrichello war am Sonntagmorgen der Schnellste

Auf den dritten Platz kam Ralf Schumacher im BMW-Williams, der um 0.021 Sekunden langsamer war als sein Bruder. Teamkollege Juan-Pablo Montoya kam mit 0.634 Sekunden Rückstand auf den sechsten Platz. Die Blau-weißen fuhren im Vergleich zu Ferrari keine konstanten Rundenzeiten, da die Reifen wie prognostiziert nach den ersten Runden abbauen, sich danach aber wieder erholen. Ein spannendes Rennen ist also garantiert.

Auf den vierten Platz kam Eddie Irvine im Jaguar, der angesichts von 0.257 Sekunden Rückstand mit einem leichten Auto unterwegs war und wohl im Rennen auf mindestens zwei Stopps setzen wird. Teamkollege Pedro de la Rosa kam nach 11 Runden mit 1.587 Sekunden Rückstand auf den 11. Platz.

Der erste McLaren-Mercedes wurde nach dem Warm Up auf dem fünften Platz geführt. David Coulthard fuhr nach 13 Runden im letzten Versuch eine Runde, die 0.465 Sekunden langsamer war als jene von Rubens Barrichello. Mika Häkkinen wurde mit 0.955 Sekunden Rückstand Achter. Nachdem Testfahrer Alexander Wurz verraten hat, dass die Silbernen am Freitag nur deshalb so schnell waren, weil man wenig Sprit an Bord hatte, dürfte spätestens jetzt klar sein, dass Coulthard im Kampf gegen Titelrivale Michael Schumacher auf dem Nürburgring aus eigener Kraft kaum wird Boden gut machen können.

Jordan-Honda-Pilot Jarno Trulli beendete das 30-minütige Aufwärmtraining als Siebter mit 0.793 Sekunden Rückstand. Teamkollege Heinz-Harald Frentzen, der definitiv auch in der kommenden Saison für die Gelben fahren wird, kam mit 1.708 Sekunden Rückstand nach 17 Runden auf den 14. Platz.

Beide Sauber konnten sich erneut in der Top 10 platzieren. Nick Heidfeld war dieses Mal als Neunter einen Hauch schneller als Teamkollege Kimi Räikkönen, der Zehnter wurde. BAR-Honda-Pilot Olivier Panis kam mit 1.599 Sekunden Rückstand auf den zwölften Platz, Teamkollege Jacques Villeneuve wurde mit 2.111 Sekunden Rückstand 17.

Die beiden Arrows-Piloten kamen mit Enrique Bernoldi und Jos Verstappen auf die Plätze 15 und 16, Jean Alesi wurde im Prost 13., Teamkollege Luciano Burti kam auf den 18. Platz. Beide Minardi konnten sich mit den Plätzen 19 für Tarso Marques und Fernando Alonso vor beide Benetton-Renault setzen, wobei dieses Mal Jenson Button mit 3.214 Sekunden Rückstand schneller war als Giancarlo Fisichella, der nach 16 Runden 3.557 Sekunden Abstand auf die Spitze hatte.