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  • 15.09.2012 · 17:38

  • von Felix Matthey

Austin: Gouverneur verspricht Rennen der Superlative

Der Grand Prix in Austin Mitte November wirft seine Schatten voraus: In Monza rührte Texas' Gouverneur Rick Perry schon einmal selbstbewusst die Werbetrommel

(Motorsport-Total.com) - Am 18. November wird die Formel 1 ihre Rückkehr in den Vereinigten Staaten geben. Das Rennen in Austin wird das erste auf US-amerikanischem Boden sein seit die Königslasse 2007 zum letzten Mal in Indianapolis einen Grand Prix austrug. Schon jetzt wirft das Rennen in Texas seine Schatten voraus: Rick Perry, Gouverneur von Texas, rührte beim vergangenen Rennen in Monza kräftig die Werbetrommel und sparte dabei nicht an der Verwendung von Superlativen.

Austin

In Austin wird dieses Jahr erstmals seit 2007 wieder ein US Grand Prix stattfinden Zoom

"Wenn Sie am 18. November nicht in Austin sind, dann werden Sie die wohl die beste Rennstrecken-Kulisse auf der ganzen Welt verpassen", so Perry, der 2011 als Kandidat für die Wahl zum Präsidentschaftsamt antrat, gegenüber 'Sky Sports F1'. Vor allem die Übersicht von der Tribüne in der ersten Kurve hat es 62-Jährigen offenbar angetan: "Die erste Kurve ist einfach ein Traum. Die Leute werden sich um die Eintrittskarten streiten, weil es so viele Orte an der Strecke geben wird, von denen man eine fantastische Sicht auf die Strecke haben wird. Wir gehen davon aus, dass es eines der besten Rennen der Welt werden wird."

Der "Circuit of The Americas", wie die Rennstrecke vor den Toren Austins offiziell heißt, wurde vom bekannten Streckenarchitekten Hermann Tilke entworfen. Der Streckenverlauf, bei deren Entwurf ehemalige Rennfahrer wie Alexander Wurz mitwirkten, erinnert in manchen Teilen an Passagen, die es auf anderen beliebten Strecken wie Silverstone oder Hockenheim ebenfalls gibt. Mit einer Länge von 5,5 Kilometern zählt der Kurs zu den längsten im Rennkalender.

Die Formel 1 wartet in den USA weiterhin auf den Durchbruch. Die NASCAR-Serie steht bei den US-amerikanischen Motorsport-Fans weiterhin an erster Stelle. Vom Rennen in Austin versprechen sich die Veranstalter eine Trendwende diesbezüglich. Motorsport-Größen wie Mario Andretti, Formel-1-Weltmeister von 1978, werben deshalb seit längerem in ihrem Heimatland für die Formel 1.


Fotos: Baufortschritt am Circuit of The Americas


Gouverneur Perry ist ohnehin optimistisch: "Wenn die Formel 1 in die USA kommt, wird die Atmosphäre elektrisierend sein", schwärmt der Politiker der Republikanischen Partei. "Dieses Rennen wird einfach unglaublich. Wenn Leute diese Strecke sehen, dann werden sie nicht glauben können, was man dort für eine gute Übersicht hat. Von Kurve eins kann man praktisch den ganzen Kurs überblicken. Keine andere Strecke auf der Welt bietet eine so gute Übersicht."

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