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Ausfall vor dem Rennen: Alonso flucht schon nicht mal mehr

Fernando Alonso schafft es beim Grand Prix von Russland nicht über die Einführungsrunde hinaus - sein McLaren-Honda streikt mit ERS-Problem

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonsos Misere bei McLaren-Honda geht weiter. Nachdem er sich mit dem Power-Defizit seines Boliden nur mit Mühe den 15. Startplatz beim Grand Prix von Russland erarbeiten konnte, schaffte er es am Sonntag nicht einmal über die Einführungsrunde hinaus. Die ERS-Probleme deuteten sich schon vor dem Wegrollen an.

Fernando Alonso

Totalausfall: Fernando Alonso schaffte es in Sotschi nicht mal an den Start Zoom

"Ich habe es schon dreimal versucht, versuch du es noch einmal", hörte man den Spanier am Funk seinem Renningenieur gegenüber klagen, als die Boliden noch stillstanden, sich aber schon Probleme mit dem Energiespeicher andeutete. "Default 05", schlägt dieser vor, als es auch in Bewegung nicht besser wurde. Schließlich musste das Auto aber doch abgestellt werden, Alonso zurück zur Box laufen und die anderen noch eine Einführungsrunde drehen.

"Wir können nicht einmal mehr an den Rennen teilnehmen", fällt Alonso auch nichts mehr zu der Situation ein. "Und ich kann nichts machen. Ich fahre so schnell ich kann. Hoffentlich können wir uns bald verbessern." Über die genaue Ursache seines Ausscheidens konnte er noch nichts sagen.

"Werden weitere Probleme haben"

Das komplettiert Alonsos Pannenserie aus den vier Rennen der Formel-1-Saison 2017. Bei keinem einzigen davon sah er die Zielflagge. McLarens Problem: Auch Teamkollege Stoffel Vandoorne konnte bis dahin nur das Auftaktrennen in Melbourne beenden.

"So viele Probleme haben wir sicherlich nicht erwartet. Wir hatten welche im Winter, in den ersten Rennen und jetzt hier. Und wenn wir nicht etwas Grundlegendes ändern, werden wir auch weiter Probleme haben." Sich selbst nimmt er dabei aber aus der Verantwortung: "Ich bin nur der Fahrer, der versucht, so schnell wie möglich zu fahren. Es ist an den Bossen, sich ein Gesamtbild zu machen."


Fotos: Großer Preis von Russland


Immerhin: Sein Frust hält sich mittlerweile in Grenzen. "Nachdem wir schon in Australien, China und Bahrain ausgeschieden sind, haben wir nicht erwartet, hier aufs Podium zu kommen", erklärt er. "Wir haben ein schwieriges Wochenende erwartet, das macht es weniger frustrierend."

Alonso kann sich nun aber wenigstens erst mal mit seinem Indy-500-Vorhaben ablenken. Dafür testet er in der kommenden Woche. "Mein Hauptfokus liegt aber auf der Formel 1, egal was ich unter Woche mache", betont er aber. "Wir müssen herausfinden, wie wir uns verbessern können und auf das Podium kommen."

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