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Auftakt der letzten Testwoche: Webber schneller als Hamilton

Red-Bull-Pilot Mark Webber holt sich beim zweiten Barcelona-Test die erste Tagesbestzeit, doch auch Lewis Hamilton (Mercedes) überzeugt

(Motorsport-Total.com) - Bis einschließlich Sonntag begrüßt der Circuit de Catalunya nahe Barcelona die elf Formel-1-Teams zur letzten Testwoche vor dem Saisonauftakt in Melbourne (17. März). Am heutigen Donnerstag wurde immerhin in Bezug auf das Wetter alles geboten. Von einer regennassen Piste über eine feuchte bis hin zu einer zumindest auf der Ideallinie komplett trockenen war im Verlauf der insgesamt sieben Teststunden alles dabei und führte dazu, dass sämtliche Pirelli-Reifen (vier Slick-Mischungen sowie Intermediates und Regenreifen) zum Einsatz kamen.

Mark Webber

Mark Webber am Donnerstag in Barcelona: Auf allen Reifen schnell Zoom

Mark Webber war eine Stunde nach der Mittagpause der erste Fahrer, der die Vormittagszeit von Lewis Hamilton (1:41.616 Minuten) knackte. Mit Regenreifen hatte Webber schon am Vormittag den stärksten Eindruck hinterlassen, am Nachmittag setzte sich der Australier zunächst mit Intermediates an die Spitze der Zeitenliste. Als die Strecke später Slicks zuließ, setzte Webber noch einen drauf. Seine wenige Minuten vor Schluss auf der Soft-Mischung von Pirelli gefahrene Runde von 1:22.693 Minuten steht als Tagesbestzeit zu Buche.

Für Mercedes-Pilot Hamilton reichte es nach der Vormittagsbestzeit unterm Strich zu Rang zwei. Der Brite wies am Nachmittag 1,655 Sekunden Rückstand auf Webber auf, war auf seiner persönlich schnellsten Runde aber anders als der Australier auf der Hard-Mischung unterwegs. Auch in puncto Konstanz konnte der Silberpfeil vom Typ F1 W04 überzeugen. Auf den Intermediates zeigte Hamilton am Vormittag einen außerordentlich starken Longrun und war mit 113 Runden fleißigster Fahrer des Tages.


Fotos: Testfahrten in Barcelona, Donnerstag


Während die Medium-Mischung am Nachmittag die bevorzugte Wahl war, setzten Jean-Eric Vergne (Toro Rosso; 3.) und Esteban Gutierrez (Sauber; 6.) auf die Soft-Mischung. Williams-Pilot Bottas (4.) probierte als einer der wenigen die Supersofts. In Kurve acht verlor der Finne den FW35 (ohne Steg über dem Auspuff) einmal beinahe aus der Kontrolle, fuhr weit über die Randsteine hinaus, konnte einen Abflug aber vermeiden. Unterdessen ließ sich Gutierrez von einem Abflug kurz vor der Mittagpause nicht aus der Ruhe bringen und reihte sich direkt hinter Sergio Perez (McLaren; 5.) ein.

War Perez am Vormittag noch derjenige Fahrer mit den wenigsten Runden auf dem Konto, so machte der Mexikaner am Nachmittag von Beginn an deutlich, dass er diese Statistik nach Abschluss des Tages nicht auf dem elften und letzten Platz abzuschließen gedenkt. Unterm Strich reichte sich Perez mit 100 zurückgelegten Umläufen hinter Hamilton (113) und Massa (112) auf Rang drei der Ausdauertabelle ein. Lotus-Pilot Romain Grosjean, der am Vormittag aufgrund eines Ausritts in Kurve elf viel Zeit verlor, beendete den Tag mit den wenigsten Runden (52). Auch in der Zeitenliste taucht Grosjean als 11. mit der roten Laterne auf.

Force India beherrscht die Schlagzeilen

Adrian Sutil

Adrian Sutil hat endlich Klarheit: Stammfahrer neben Paul di Resta Zoom

Insgesamt dreimal wurde der Testbetrieb am Donnerstag unterbrochen. Am Vormittag waren es Grosjean und Gutierrez, die mit zwei individuellen Abflügen eine Rote Flagge hervorgebracht hatten, am Nachmittag war es Felipe Massa, dessen Ferrari eine knappe halbe Stunde vor Schluss in Kurve neun stehenblieb. Ob ein technischer Defekt oder das bewusste Leerfahren des Tanks der Grund war, ist derzeit noch offen.

Mit einem Rückstand von 4,8 Sekunden auf Webber reihte sich Massa unterm Strich auf Rang acht hinter Paul di Resta (Force India) ein. Trotz Rang sieben gehörten dem indischen Team die Schlagzeilen, wurde doch Adrian Sutil in der Mittagspause als zweiter Stammfahrer bestätigt. Prompt sitzt der Deutsche am Freitag und Samstag im VJM06. Am hinteren Ende der Zeitenliste des Donnerstags finden sich der von Marussia kurzfristig anstellte von Luiz Razia ins Cockpit gesetzte Max Chilton, Caterham-Pilot Charles Pic und Grosjean.

Das Erproben neuer Teile war angesichts der wechselhaften Witterungsbedingungen nur bedingt möglich und dürfte auch am Freitag schwierig werden. Der eine oder andere Regenschauer ist in der Region Montmelo für morgen schon jetzt zu erwarten.

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