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Arrows-Piloten wurden Opfer der Umstände

Technische Probleme, Verkehr und Regen sorgten dafür, dass Frentzen und Bernoldi nur eine Chance hatten eine gute Rundenzeit zu fahren

(Motorsport-Total.com) - Die beiden Arrows-Piloten Heinz-Harald Frentzen und Enrique Bernoldi konnten auf Grund von technischen Problemen beziehungsweise der kurzzeitigen Unterbrechung der Qualifikation und des anschließenden Regens das Potenzial des neuen Arrows A23 nicht unter Beweis stellen.

Heinz-Harald Frentzen

Frentzen qualifizierte sich für Startplatz 15

Für Frentzen reichte es mit seiner Zeit von 1:29.474 Minuten am Ende nur zu Startplatz 15. Nach der Qualifikation zeigte sich der 34-Jährige leicht enttäuscht über den Kurzeinsatz und erklärte seine Hoffnung auf ein hoffentlich gutes Rennen am Sonntag: "Wir hatten heute nur einen Versuch zur Verfügung. Leider hatte ich ein Problem mit dem Benzindruck bei diesem einzigen Versuch, weshalb meine Rundenzeiten ohne den Regen im Verlaufe der Qualifikation noch besser geworden wären. Mehr kann ich eigentlich nicht sagen. Es lässt sich kaum erahnen, wo wir gestanden hätten, hätten wir eine normale Qualifikation erlebt. Ich hoffe, dass wir morgen ein gutes Rennen haben werden und den Besuchern hier eine tolle Vorstellung bieten können."

Teamkollege Enrique Bernoldi fuhr auf dem 5,303 Kilometer langen Kurs mit insgesamt 5 Runden nur zwei Runden mehr als Frentzen und landete mit seiner Zeit von 1:29.738 Minuten auf Startplatz 17. Der Brasilianer, der letztes Jahr von Platz 18 ins Rennen aber wegen eines Drehers frühzeitig ausgefallen war, erklärte nach der Qualifikation: "Meinen ersten Versuch musste ich wegen der Roten Flagge abbrechen. Bei meinem zweiten Versuch wollte ich dann eigentlich zwei fliegende Runden hintereinander drehen, doch leider kam es nicht dazu und so muss ich mich mit Platz 17 begnügen. Aber das ist nicht das Ende der Welt. Wir müssen morgen im Rennen einfach nur hart arbeiten."

Der Technische Direktor des Teams aus Leafield, Mike Coughlan, sagte: "Wir wussten von dem drohenden Regen und hatten deshalb vorgehabt so schnell wie möglich alle Runs durchzuführen. Leider hat die Unterbrechung der Qualifikation dann alles verzögert und unsere beiden Fahrer kamen so nur zu einen wirklichen Versuch. Enrique hatte ein wenig Verkehr auf seiner fliegenden Runde und Heinz-Harald ein Problem mit dem Benzindruck, welches aber nicht schwer wiegend war. Wir hätten heute schneller sein können und sein sollen, doch am Ende gab es nichts was wir anders hätten tun können. Jetzt müssen wir unsere ganze Konzentration und Vorbereitungen auf das Rennen lenken."

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