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Alonso oder Piastri: Alpine-Entscheidung wohl frühestens im Juli

Alpine hat noch nicht darüber nachgedacht, ob man im kommenden Jahr mit Fernando Alonso oder Oscar Piastri fahren möchte - Praxischance für Piastri gesucht

(Motorsport-Total.com) - Wer fährt 2023 für Alpine an der Seite von Esteban Ocon? Der Franzose besitzt einen langfristigen Vertrag mit dem Team, hat aber noch keinen Teamkollegen für die kommende Saison. Der wird sich mutmaßlich zwischen zwei Kandidaten entscheiden: Fernando Alonso und Formel-2-Meister Oscar Piastri.

Oscar Piastri

Was plant Alpine mit Formel-2-Meister Oscar Piastri? Zoom

Auf der einen Seite hat man einen erfahrenen zweimaligen Weltmeister, der in diesem Jahr aber schon 41 Jahre alt wird, auf der anderen Seite hat man zwar einen Rookie, der aber zuvor die Formel 2 und die Formel 3 auf Anhieb gewonnen hat und den man eigentlich kein zweites Jahr ohne Fahrpraxis lassen kann.

Sollte man sich für Alonso entscheiden, der nicht in die Formel 1 zurückgekehrt ist, um einfach nur mitzufahren, dann wird man Piastri mutmaßlich an ein anderes Team verleihen. Eine Entscheidung wird aber wohl frühestens in zwei Monaten fallen.

"Wir haben das noch nicht ganz durchdacht, weil es noch ein bisschen früh dafür ist", sagt Alpine-Teamchef Otmar Szafnauer. "Aber um Silverstone herum werden wir vermutlich darüber sprechen", sagt er. Der Große Preis von Großbritannien findet am 3. Juli statt.

Zuletzt hatte es Gerüchte darüber gegeben, dass Alpine Piastri schon in dieser Saison an Williams geben könnte, um Nicholas Latifi zu ersetzen, dessen Leistungen bislang nicht zufriedenstellend waren. Das hatte Teamchef Jost Capito jedoch vehement dementiert.


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Auch Szafnauer sagt, dass es diesbezüglich keine Gespräche gegeben habe. Trotzdem würde er gerne Möglichkeiten finden, Piastri mehr Zeit im Auto zu geben - abgesehen von den zwei Freien Trainings, die jeder Rennstall einem Rookie zur Verfügung stellen muss.

Eine Chance hätte es zu Saisonbeginn gegeben, als nicht klar war, ob Daniel Ricciardo nach seiner Corona-Erkrankung rechtzeitig für den Saisonauftakt wieder fit werden würde. Alpine hatte damals eine Vereinbarung mit McLaren verkündet, dass sie in einem solchen Fall auf Piastri zurückgreifen dürften.

"Als McLaren uns gefragt hat, ob sie ihn als Ersatzfahrer verwenden können, haben wir ja gesagt", betont Szafnauer. "Denn je mehr Zeit er im Auto bekommt, als nur draußen zu sitzen, desto besser. Das haben wir strategisch im Kopf."

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